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  Die Gelbe Rose
Geschrieben von: Mezu - 29.11.2015, 12:42 - Forum: Die Gelbe Rose - Antworten (3)

Die kleine Selina Weißhaar war ordnungsgemäss von der Durlagh-Akademie abgeholt worden. Soviel konnten die Genasi ihrem Dorfsprecher wohl auf jeden Fall mitteilen. 
Wenn sie denn jemals wieder nach Karrack, ihrem Heimatdorf, zurück kämen - nach immerhin zwei Tagen waren sie von der Akademie immer noch nicht viel weiter fort gekommen als die Stunde Fußmarsch ins Nachbardorf Bentam, und nach Hause, nach Karrack, waren es noch zwei Wochen Reisezeit.
Doch ein aufkommender Schneesturm hatte den Genasi die Wahl erleichtert, ob sie in Bentam ein Bett für die Nacht suchen wollten oder auf offener Straße kampieren - und dann war, wie man so schön sagt, eins zum anderen gekommen.
Das Sechsbett-zimmer, dass die Reisegefährten für ihre kleine Magieschülerin und sich selbst gemietet hatten, lag im ersten Stock an der Nordwestecke in einem heimeligen Gasthof mit dem Namen "zum Blauen Krug" an der Hauptstraße Bentams und war für seinen Preis wirklich gemütlich eingerichtet. Auch die Dorfleute schienen von der Akademie her einige Seltsamkeiten gewohnt und hatten für die bunte Truppe der Genasi - hier blaue Haut, da grüne Haare oder rote Flattertracht - nur ein paar neugierige Blicke übrig. In gutem Glauben hatte der einzige Wachmann des kleinen Dörfchens die Reisegruppe mit dem stillen, magischen Kind an ihrer Seite für die Nacht eingelassen - und nun?
Nun flüsterte es in allen Ecken und Winkeln, drohend wurden die Fäuste geschüttelt und die Brauen gerunzelt.
Hätte man genug Eisen für solch eine große Zelle, hätten der Wachmann und sein tumbes Büttel die Reisenden wohl sofort wegen Mordverdachts eingesperrt.
Schließlich entdeckt das Zimmermädchen nicht alle Tage eine Leiche im eigenen Zimmer!
Aber der Reihe nach - was war geschehen?
Nachdem die Reisegefährten ihre Habe auf ihr Zimmer gebracht hatten und dort ihre Reisepläne für die nächsten Tage besprochen hatten, waren sie in den Schankraum zurück gekehrt, um sich bei dünnem Bier und kräftigem Eintopf noch ein wenig zu erholen. Selbst Selina, das stille Kind, dass sie von der Akademie abholen sollten, hatte bei der Vorstellung einer warmen Mahlzeit - und vielleicht noch ein paar Späßen von der wilden Henninah - genickt und gelächelt. Überhaupt schien sie viel entspannter, seit die Schule für dieses Jahr aus war. Aber erzählt hatte sie noch nichts - es schien dem Kind in die Wiege gelegt, mit viel Wissendurst alles an Worten aufzunehmen, aber selbst kaum welche zu geben. Manchmal kam es den Erwachsenen vor, als sei sie gar nicht da. Vielleicht war sie eine Art Nichts-genasi, jemand, der sich unsichtbar machen konnte, wann immer er wollte? 
Egal, ihrem charismatischen Vater Makremor, dem Dorfsprecher daheim in Karrack, schien sie jedenfalls nicht nachzuschlagen.

Gerade stand die dampfende Suppe vor ihnen, als von oben ein Schrei ertönte - Ganine, das Schankmädchen, war vor kurzem nach oben gegangen, um Handtücher und Waschlappen in das Zimmer der Reisenden zu bringen. Ihr gellender Schrei alarmierte sofort den Wirt und auch den Wächter Anrick, der sich im Schankraum gerade sein drittes Bierchen - zum Wärmen auf der Patrouille in dieser eiskalten Nacht - gegönnt hatte.
Meister Bastus Kermellan blockierte mit seinem gewaltigen Umfang fast die gesamte Treppe, als er mit verblüffender Geschwindigkeit zu Ganine rannte und dabei wie eine Dampflok schnaufte; Wächter Anrick und Bastus' Frau Anetta rannten ihm hinterher.
Neugierig sahen die Reisenden sich an und folgten dann ebenfalls der Meute, die ergründen wollte, warum Ganine so furchtbar geschrien hatte. Nur der taube alte Meister Bana, ein Kräuterkundler und Alchemist, der so aussah, als habe er ungefähr 120 Jahre auf seinem Buckel, hob nur kurz den Kopf und widmete sich dann wieder der getrockneten Pflanze und seiner Zeichnung, an der er die letzte halbe Stunde gearbeitet hatte.
Im Zimmer der Gefährten bot sich ihnen allen ein furchtbarer Anblick: Eine Leiche mit grausig deformiertem Schädel blutete auf die polierten Holzbohlen des Fußbodens. Darüber schwang das einzige Fenster des ganzen Raumes lose hin und her, dem Sturm und der Nacht hin offen. "Anselm, es ist Anselm...!" brachte Ganine schliesslich hervor, bevor sie halb ohnmächtig in Meister Bastus' Arme sank. Der zerrte das Schankmädchen fort von der Szene, während selbst Wächter Anrick deutlich hörbar die Galle herunterschlucken musste, die brennend aus seinem Magen emporgestiegen war.
"Ein Mord im Blauen Krug!" tönte es bald von den anderen Gästen, und viele harte Blicke trafen die Genasi. In dem kleinen Dörfchen war noch nie etwas schlimmeres passiert als eine Prügelei zwischen zwei gehörnten Ehemännern, und so war es nur natürlich, dass man solch ein furchtbares Verbrechen gleich den Fremden anlasten wollte. 
Obwohl Wächter Anrick nicht der schlauste Mensch unter Faerûns Sonne zu sein schien, war er deutlich bedächtiger darin, mit Verdächtigungen um sich zu werfen. Zunächst einmal untersuchte er den Tatort - soweit ihm das eben möglich war. Hinterher verschwand er in der Waschküche, wo man ihn eine ganze Weile würgen und husten hörte.
Meister Bastus, dem schnell klar war, dass er sich in dieser Sache weder auf die hysterische Ganine noch auf seine Frau Anetta, die zwar tüchtig, aber eine sehr zierliche Person war, verlassen konnte, heuerte ein paar Dörfler an, um die Leiche in Tücher zu wickeln und halbwegs anständig zur Kelemvor-Kapelle beim Friedhof zu bringen. Morgen würde man sich um eine Beisetzung kümmern, meinte er.
Den Genasi riet er, zunächst im Schankraum zu bleiben - zu ihrer eigenen Sicherheit, wie er meinte. Die Gerüchte über den Mord verbreiteten sich wie ein Lauffeuer im Dorf, und dort blieb es nicht bei bloßen Vermutungen. Die weitaus meisten Dörfler erreichten die Berichte bereits als fertig ausgeschmückte Geschichten von den seltsamen Reisenden, die wohl eine schwarze Seele gebraucht hatten, um ihre teuflischen Kräfte in dieser Sturmnacht aufrecht zu erhalten - oder von der dunklen Herkunft des ermordeten Anselm, der sicherlich auch irgendwelche Genasi-Vorfahren hatte und sich geweigert hatte, sich der bunt gemischten Truppe anzuschließen. 
Spät in der Nacht noch brannten die Kerzen in den Häusern rings um den Gasthof, und aus mehr als einer Werkstatt konnte man das rhythmische Kratzen von Schleifsteinen und Wetzstahl hören - die Dörfler bereiteten ihre ganz eigene Art von Gerichtsbarkeit vor.

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W_Mace007 Wendung des Schicksals
Geschrieben von: Linaris - 25.11.2015, 21:09 - Forum: Rollenspiel - Keine Antworten

Nach langen Überlegungen und dem abwägen aller Vor- und Nachteile hatte ich mich endlich dazu durchgerungen, an den für mich so geschichtsträchtigen Ort zurückzukehren, der zu einem Wegweiser entscheidender Momente meines Lebens als Dres geworden war und es wohl wieder werden sollte.

Es dauerte nur einen Herzschlag, dann lag der in Nebel gehüllte Landstrich vor mir. Das gedämpfte Rauschen des Flusses drang an meine Ohren und als sich meine Augen den Lichtverhältnissen angepasst hatten, konnte ich erkennen wie weiße, gespenstische Schwaden aus dem Wasser empor stiegen.

Eine Weile gab ich mich dieser Illusion hin, die ich einst geschaffen hatte, um unliebsame und allzu neugierige Personen von meinem Besitz und meinem Tun fern zu halten. Eine gnädige Art der Distanzierung, wenn man bedachte was dahinter lag, das sich der Wahrnehmung der einfachen Sinne entzog.

Durch meinen Willen, teilte sich schließlich der Nebel entzwei und gab träge den darin verborgenen Turm frei. Dunkel und drohend erstreckte er sich zum Himmel empor. Bei seinem Anblick durchfuhr mich das gewaltige Verlangen alles hinter mir zu lassen und mich wieder über all die Sterblichen mit ihren kleinlichen Problemen zu erheben... sie zu verachten, wie sie es verdienten... über sie zu herrschen, da sie selbst zu dumm dazu waren... und über ihr ewiges Versagen zu lachen...

Ich nahm einen tiefen Atemzug, fühlte wie mich die kühle, frische Luft mit neuer Energie erfüllte und die Magicka in meinen Adern zu pulsieren begann. Diese unvergleichliche Macht, die man am ehesten mit dem rotglühenden Feuer der Erde vergleichen konnte, welches verborgen unter der Kruste heran wuchs und nur darauf lauerte im passenden Moment ausbrechen zu dürfen.

Ich schloss die Augen, breitete die Arme aus und fühlte wie der Boden unter mir wich. Als ich sie wieder öffnete durchwanderte ich den Nebel, schwebte immer höher den Turm hinauf und betrat den einzigen Balkon.

Es fühlte sich unwirklich an durch den Torbogen zu schreiten, der durch Illusion und einige zusätzliche Fallen gesichert war. Der Raum erfüllte mich voller Erinnerungen an ein Leben das ich vergessen glaubte. An ein Leben, das ich hinter mir lassen wollte und doch war es mir nicht mehr möglich davon los zu lassen...

Zu was war ich seit meinem letzten Aufenthalt hier geworden? Zu einem Schatten der dem Licht folgt? Ich hatte niemals damit gerechnet zurück zu kehren. Mein ganzer Turm voller grausamer Todesfallen und dunkler Geheimnisse, die nur für wenige bestimmt waren, sollte in Vergessenheit geraten und zerfallen... verschwinden vom Antlitz Nirns, so wie auch ich... und doch stand er noch immer unverändert hier... und ich kehrte zurück...

Das Tosen des Feuers in Sturm und ungeheurer Wut, drang bereits im nächsten Augenblick nur allzu lebendig in meine Erinnerung. Längst waren die Spuren jener Nacht vom Stein entfernt, aber die Steine hatten es gesehen, hatten die Hitze und den Sturm gespürt, die Worte vernommen und das Blut wie ein ewiges Geheimnis in sich verschlossen...

Mein Blick streifte die gekreuzten Schwerter aus Ebenerz, welche ich einst dekorativ hinter dem daedrischen Schild an der Wand angebracht hatte... Eines davon hatte mich in jener Nacht verletzt... Es hatte mich an meine eigene Sterblichkeit erinnert, gerade in jenem Moment, als ich dachte über Jedem und Allem zu stehen... Hätte er es nur niemals benutzt! Dieser verdammte Narr!

In einem Anflug von Ärger vertrieb ich die in mir aufgestiegene Wut und die dazugehörigen Schatten meiner Vergangenheit und verbannte sie aus meinem Bewusstsein. Sie waren mir zu nichts nütze! Mein Schicksal zu ändern... das Schicksal des kleinen Jungen in Lumpen zu ändern... Ich war mir nicht sicher ob ich dafür bereit war den Preis zu zahlen... Er erschien mir zu hoch. Würde er doch die Liebe Anuriels und die Freundschaft Veyars kosten...

Wofür ich jedoch bereit war, war der Seelenstein, der strahlend blau in der bronzenen, filigranen Halterung im Bücherregal stand. Obwohl es die Augen nicht sehen konnten, erkannte ich den Kampf der in ihm tobte. Der Widerwille, voller Trotz und doch zu schwach um sich mir ernsthaft zu widersetzen. Wie im Leben, so im Tode...

Ich löste die magischen Fallen die den Stein umgaben auf und nahm ihn an mich. Bedächtig schlossen sich meine Finger um ihn. Er war mein Besitz! Tat ich damit Unrecht? Es war schwer zu sagen, was Recht und Unrecht ist... Ich wusste nur, dass ich es tun musste. Es ließ mir keine Ruhe mehr... es war die Geißel meiner Seele, die mir Nachts den Schlaf raubte und mein Herz in Zweifel stürzte... Ich hatte endlich einen Weg gefunden...

Niemand würde es bemerken... Niemand würde es wissen... Vorerst... Eines Tages würde ich Anuriel davon erzählen. Sie würde es verstehen. Denn sie verstand Dinge, die bei den meisten Anderen nur Unverständnis und Widerstand auslösten. Sie jedoch besaß die Gabe über einfache Dinge hinaus zu blicken. Zumindest manchmal...

Ich zwang mich zur Konzentration und vertrieb das Lächeln, sowie meine Gedanken an sie. Als mein Innerstes wieder im Einklang war, schloss ich die Augen und rief in mir jenen Ort in Erinnerung, dessen Kälte den rein physikalischen Begriff bei Weitem übersteigt... Als er sich vor meinem inneren Auge manifestierte, blinzelte ich ein letztes Mal in die schwindende Welt um mich herum.

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  Hintergrund-Wissen
Geschrieben von: Mezu - 18.11.2015, 16:51 - Forum: Die Gelbe Rose - Antworten (3)

In diesem Thread werde ich Wissen bereitstellen, über das eure Charaktere verfügen können, wenn sie wollen.

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  Unsere Charaktere
Geschrieben von: Mezu - 11.11.2015, 20:47 - Forum: Die Gelbe Rose - Antworten (5)

Hier könnt ihr eure Charaktere beschreiben. 
Es geht hier vor allem um Äußerlichkeiten und Wesenszüge, nicht um "harte" Werte wie Attacken-Bonus oder Rüstungswert.

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  OOC-Thread
Geschrieben von: Mezu - 08.11.2015, 13:00 - Forum: Die Gelbe Rose - Antworten (7)

Hallo Leute!  Cool

Während des RL-Sippentreffens haben wir ein Pen&Paper - Abenteuer angefangen, dass "Die Gelbe Rose" heisst. Es war eigentlich für 2-3 Stunden Rätselspass gedacht und ist eine Detektiv-Geschichte aus der Welt der Vergessenen Reiche.
Regelwerk dafür ist mein altbekanntes und heißgeliebtes Dungeons&Dragons 3.5 gewesen.

Wie immer  Angel haben wir es nicht geschafft, das Rätsel zu lösen, und der Wunsch kam auf, hier im Forum weiter zu spielen.
Nachdem dies nun auch eine Woche später nicht in Vergessenheit geraten ist  Rolleyes , biete ich hier das Weiterspielen als Foren-Rollenspiel an. 
Ich werde die Geschichte so umsetzen, dass ihr keine Vorkenntnisse im D&D Universum oder in den Vergessenen Reichen braucht.

Bevor wir loslegen, brauche ich natürlich von Euch eine Rückmeldung, wer alles dabei ist. Es dürfen natürlich auch gern Leute mitmachen, die nicht auf dem Sippentreffen waren!

Dann wüsste ich gern, ob wir mit den von mir erstellten Charakteren (weiter-)spielen wollen oder ob wir das ganze Abenteuer auf Tamriel umsetzen - das geht nämlich auch! Dann könntet ihr eure Lieblingschars zum Spielen verwenden.

Ich freue mich auf eure Rückmeldung! 

lg,
Suse

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