Pebelas aus dem Düsterwald
#11
Malthus hörte die Rufe, die nach ihm verlangten. Er sah von seinen Unterlagen auf und stand auf.

"Egal was es ist, immer noch besser, als diese Papiere hier zu bearbeiten." brummte er vor sich hin.

Instinktiv griff er zu seinem Waffengurt und hängte ihn sich um. Der imposante Zweihänder hatte schon zu lange keine Arbeit mehr gehabt. Vielleicht ja jetzt?

So schritt er eiligen Fußes die Treppe hinunter in den Eingangsbereiches ihres Sippenhauses und fand dort Nendis vor, die ihn ungeduldig anschaute.

"Nendis, was gibt es denn so Wichtiges? Was ist passiert?"
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#12
Außer Atem wegen der gewaltigen Anstrengung stand Nendis da und schaute Malthus
ungeduldig an.

Kommt mit, zum Tor schnell, wo ist Euer Pferd? Am Tor wartet Silanwen, sie ist wohl wie der Wind hierher geritten und sie hat eine Nachricht aber sie will sie nur Euch geben, deswegen müsst Ihr mit kommen zum Tor, jetzt *erst jetzt holte Nendis einmal tief Luft*

Nun kommt schon, drängelte Nendis und griff bei diesen Worten nach seinem Arm um ihn nach draußen zu ziehen.
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#13
Malthus erkannte die Dringlichkeit. Ein lauter Pfiff von ihm und Maethor kam auf ihn zu. Er sprang auf sein Pferd und zog Nendis mit sich auf sein Pferd. Malthus trieb sein Pferd an und so erreichten sie innerhalb kürzester Zeit das Tor.

Das Pferd kam vor dem Boten zu stehen. Malthus sprang vom Pferd und verbeugte sich knapp.

"Ich grüsse Euch, Silanwen. Ich sehe, Ihr seid in Eile. Also, was gibt es so Wichtiges?"
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#14
Mae govannen, Herr Malthus. Verzeiht die Dinrglichkeit mit der ich auftrete, doch die Nachricht die ich zu überbringen habe, scheint mir von höchster Wichtigkeit.

Silanwen wirft einen kurzen, entschuldigenden Blick zu Nendis.

Ob wir wohl unter vier Augen sprechen könnten? Es war eine der Bedingungen, die man mir nannte. Ich bedauere diesen Umstand sehr, doch ich gab mein Wort.
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#15
Malthus rieb sich nachdenklich das Kinn.

"Ich verstehe."

Er sah zu Nendis und bedeutete ihr mit einem Kopfnicken, dass sie alleine reden mussten.

"Wir lassen die Pferde hier bei Nendis, sie wird sich um sie kümmern. Meines Vaters Haus liegt gleich hier am Tor. Es sind nur ein paar Schritte von hier, da können wir ungestört reden. So folgt mir doch!"

Malthus ging langsam voran und hoffte, dass Silanwen ihm sogleich folgen würde.
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#16
Ich danke Euch für Eure Zeit.

Silanwen neigte den Kopf und gab ihrem Grauschimmel Zeichen gen Nendis, doch dieser hatte schon längst verstanden und trabte mit erwartungsvollem Blick auf sie zu.

Mit reichlich gemischten Gefühlen folgte die Jägerin Malthus, sich kurz umsehend. Die Last der Nachricht in ihrem Bündel wurde immer schwerer.
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#17
Ortswechsel

Es ist so weit hir...

Ma - wir warten noch...

Aber hir... Wenn wir noch länger warten, dann wird er...

Ich sagte, wir warten noch!

Ghoneno nín hir. Natürlich.
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#18
Nendis hielt Mithlim die Hand entgegen, ließ diesen kurz mit seine Nüsters
ihren Geruch aufnehmen und klopfte ihm den Hals.

Geht etwas grasen. Ihr zwei dürft hier ruhig alles kahl fressen, sagte sie mit einem lächeln zu den beiden Pferden von Silanwen und Malthus.

Ansonsten lag die Siedlung ruhig da und Nendis wandte sich um und sah hinunter zum Sippenhaus. Die Aussicht von hier oben war sogar nach all den Jahren noch atemberaubend.
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#19
Ortswechsel

JETZT!

Diese Worte hallten noch eine Weile in Pebelas' Kopf nach, bevor er den Stein unter sich spürte und Falathlorn verblasste. Eine Weile lag er schwer atmend da, dann begann ein leises Krächzen, welches schnell zu einem lauten Lachen wurde.

Närrin. Narren. Allesamt. Sie haben nichts verstanden. Gar nichts...

Sein Lachen erfüllte noch eine ganze Weile den ganzen Raum - es war aber kein glückliches...
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#20
Schon bald hatten sie das Haus erreicht, traten ein. Malthus führte den Boten in das Arbeitszimmer und bedeutete Silanwen, doch Platz zu nehmen. Er wollte schnellstens die Botschaft erfahren, die so wichtig war. Darum stellte dem Gast ein Glas Wasser hin, nahm gegenüber Platz.

Ich bin es leid, ständig hier herumzusitzen. Ich muss wieder raus. An die Front. Ich bin dieses Versteckspiel langsam so leid.

Er war auf einmal weit weg von der Siedlung. Er sah Rauch, Blut. Wie früher!

Er lächelte. Doch dann besann er sich wieder zurück und war zurück in dem Arbeitszimmer seines Vaters. So viele waren verloren oder vermisst.

Er seufzte. Was ist es wohl dieses Mal.

Malthus schaute auf und richtete seinen Blick auf Silanwen.

"So, nun aber raus mit der Nachricht!"
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