Unten, am Fluss..
#1
Yaerdis zitterte immer noch, die Wut kochte in ihr und fand keinen Ausweg; alle ihre Muskeln waren angespannt wie vor einem rettenden Sprung. Doch da war nichts, wohin sie sich retten konnte, nichts, wohin sie laufen konnte; nichts, das bekämpft werden konnte ausser ihrer eigenen Wut.

Sie verstand nicht, warum Himelen ausgerechnet diese arrogante Elbin ausgewählt hatte, um der Deckmantel ihrer Organisation zu sein. Eine solche Person würde mit ihrem merkwürdigen Verhalten doch nur noch mehr Aufmerksamkeit auf sich und diejenigen, die nach außen hin in ihrem Namen handelten, lenken.
Sie hat sie alle behandelt, als seien sie Luft! Unwürdige Kinder, ihrer Weisheit nicht zugänglich! Die freundliche Araswen, die weise Elrhien, den getreuen Perjlax, verlässlich wie ein Fels; Gilcharladan mit dem klugen Gesicht und der junge Garlond mit den traurigen Augen.. und noch einige weitere, von denen Yaerdis noch gar nicht alle kannte.
Sie konnte nicht anders, als Istaelleths arrogantes, rüdes Verhalten als tiefste Beleidigung ihrer Idole aufzufassen; die Leute, die sie bewunderte und deren Taten sie nachzueifern versuchte.

Dabei waren Istaelleths Ziele offensichtlich gar nicht höherer Natur! Diese merkwürdige Elbe strebte nach Besitz, rein und allein und nur für sich selbst, und wie immer sie ihn erreichen konnte - es schien ihr ganz egal zu sein.
In diesem Punkte war sich Yaerdis unsicher. Sie hatte noch keine Elbe gesehen, die so besessen davon war, Steine oder Schriften an sich zu bringen; sie war nur zu bereit, zu glauben, daß es da noch mehr gäbe, was Istaelleth wirklich anstrebte. Aber das war nun egal. Es würde nicht funktionieren, davon war Yaerdis überzeugt.

Zum einen gab es viele Leute, die ein oder mehrere Mitglieder der Faer Eryn zumindest vom Sehen oder von ihren Handlungen her kannten. Wieviele dieser Leute würden ihnen nun abnehmen, daß es ihnen von nun an nur noch um das Sammeln irgendwelcher alter Relikte ging? Dass es Yaerdis selbst, die sich seit jeher mit kaum mehr als einer Schlafdecke und ein paar trockenen Reiserationen belastete, nun um Hab und Gut und Stein und Schrift ging?
Kaum jemand. Und ihr wollte es auch nicht darum gehen. Heuchelei war ihr seid jeher fremd gewesen, und sie hatte nicht vor, für diese verabscheuenswürdige Person nun damit anzufangen, nur, um jeden Monat ein paar vergammelte Schriften achtlos vor die Füsse geworfen zu bekommen.

Und wenn - und daran hegte Yaerdis nach Istaelleths Auftritt kaum Zweifel - sich diese alte Elbendame anderen gegenüber genauso gab wie den versammelten Faer Eryn gegenüber, dann würden die Galadhrim, ihre Waffengefährten im Düsterwald oder ihre Bekannten in Eregion von nun glauben müssen, daß die anderen und sie nun von dem Haus Istaelleth Anweisungen entgegen nehmen und sich seinen Wünschen fügen mussten.
Was das für die Dinge bedeutete, die sie ihren Bekannten und Freunden überlassen hatte - zum Beispiel die Pflege ihres schwer verletzten Pferdes Tinnu im goldenen Wald oder die Wacht in den umkämpften Grenzgebieten des Düsterwalds - konnte Yaerdis überhaupt noch nicht absehen. Vermutlich aber wären diese Leute noch weniger als ohnehin schon bereit, einer Hausangehörigen eines solch unbeliebten Hauses zu helfen; wie sollte sie auch rechtfertigen, daß das Haus Istaelleth Interesse daran hätte, einen Weg zu den abgeschnittenen Elben des Düsterwalds zu finden?

Yaerdis verstand nicht, warum Himelen nicht einfach mit Istaelleth sprechen konnte. Ein wenig mehr Anerkennung auf beiden Seiten wäre doch nichts verkehrtes? Warum konnte Himelen seiner alten Freundin nicht deutlich machen, daß es dem Deckmantel nur nützen würde, wenn Istaelleth ihre scheinbaren Reliktsammler auch so behandelte, als seien sie wirklich geschätzte Mitglieder ihres Hauses und nicht irgendwelche unwissenden, angeheuerten Bediensteten? Söldner ohne Wissen um den Sinn des Krieges, den sie mit betrieben?
Das würde doch nichts verraten? Im Gegenteil, es würde diese ganze ohnehin nur schwer fassliche Geschichte nur glaubhafter machen.

Sie musste darauf vertrauen, daß Himelen einen guten Grund dafür hatte, doch sie konnte ihn beim besten Willen nicht erkennen. Und sie konnte nicht mit ansehen, wie die Leute, die sie verehrte, sich vor dieser Dame erniedrigen mussten - und sei es auch nur zum Schein.
Nein, wenn sie diese Art der Heuchelei, diese Scharade mitspielen musste, dann würde sie lieber fort gehen. Zurück zu Saelrandir, weit in den Osten; dorthin, wohin das Haus Istaelleth ihr nicht folgen konnte. Falls Du diesen Weg überlebst, kleines Ding...
Yaerdis' Gedanken wanderten zu Saelrandir. Auf diese weite Entfernung war das Band, daß ihn und sie verband, nur sehr sehr schwach zu spüren; an vielen Tagen konnte sie seine Gedanken und Gefühle überhaupt nicht empfangen. Sie war schon beinahe einen Zehntag ganz allein. Allein.. allein. Nun, da sie diese Art der Verbindung kannte, kam es ihr beinahe so vor, als fehle ihr ein Arm oder ein Bein; etwas, das sie schrecklich vermisste. Hoffentlich kann ich ihn bald wieder einmal spüren.. oder sogar sehen... mit ihm sprechen.. ihn lachen hören.

Sie ließ einen weiteren Stein in den ruhigen Strom plumpsen, der vor dem Sippenhaus vorbeifloß.
Und war da nicht auch ein bisschen eigener Stolz, Yaerdis? fragte sie sich, während sie die reichlich geflossenen Tränen von den blassen Wangen strich, zum hundertsten Mal wohl. Dein eigenes Wohlergehen hat mit der Arroganz des Hauses Istaelleth nichts zu tun, beschloss sie. Für mich wäre es gleichgültig; ich bin so oder so nicht mehr als eine Dienerin und Botengängerin...
Aber irgendwie saß der Stachel tief in ihrem Fleisch, viel tiefer, als sie zugeben wollte. War das etwa Stolz...? Wie merkwürdig bei der verhuschten jungen Elbe!
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#2
Garlond war dem Gezank entflohen und setzte sich nun, tief durchatmend, auf die Bank vor dem Haus als er plötzlich ein plätschern hörte.
Es sah sich um und ging dem Geräusch nach, bis er Yaerdis am Ufer vorfand wie sie kleine Steinchen ins Wasser warf.
Was war nur los mit ihr, warum ließ sie nie jemanden an sich heran.
In angemessenem Abstand setzte er sich zu ihr und beobachtete sie eine Weile.
Sie weinte und Garlond wusste wie sehr innere Zerrissenheit an einem zerren konnte. Er fing leise an ein Lied aus seiner Kindheit zu summen um sie auf sich aufmerksam zu machen.
Es verging kaum ein Liedschlag in dem sie herum fuhr und ihren Dolch auf ihn richtete. Aber Garlond hatte damit gerechnet und blieb ganz ruhig.
Sie brauchte etwas Ablenkung, musste sich beruhigen. So war sie viel zu aufgewühlt um ein vernünftiges Gespräch zu führen.
Garlond fing an von seiner Mutter zu erzählen, die ihm das Lied oft vorgesungen hatte. Langsam schien sie aufzutauen, aber da kamen Himelen und Araswen zu ihnen. Die konnte er jetzt am wenigsten gebrauchen.....
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#3
Himelen hatte sich mit straffen Schritten dem Fluß genähert, Garlond noch ein kurzes Nicken zukommen lassen und stand nun an der Oberkante des steilen Ufers. Er blickte auf Yaerdis hinab ohne den Kopf zu senken, starrte sie sozusagen aus den Augenwinkeln heraus von oben herab ab. Wenig Freude war in seinem Gesicht zu erkennen und eine kalte Emotionslosigkeit lag wie ein Schleier über ihm.

"Yaerdis.", der Ton war streng, wie bei einem Vater der sein Kind tadelte, "Ich dulde solch ein Verhalten nicht. Dies war das letzte Mal, dass ihr bei einer Diskussion solch einen Schwall von Worten in den Raum werft und ohne jegliche Reaktion abzuwarten wütend davon eilt. Für dieses eine Mal sei euch vergeben, aufgrund eurer Umstände und der Tatsache, dass ihr noch nicht sehr lange in diesen Reihen seid."
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#4
Irritiert und etwas verwirrt hatte Araswen das Treiben dieser merkwürdigen Elbe, die offensichtlich nicht sehr geübt im Umgang mit Anderen war oder irgendein anderes Problem hatte, dass sie so besessen wirken ließ. Sie schien es noch nicht mal zu merken, dass sie durch ihr groteskes Verhalten zum Teil ein recht lächerliches Bild abgab, welches nicht dazu beitrug, dass jemand ihr den Respekt zukommen ließ, den sie versuchte, einzufordern. Sehr oft hatte Araswen sich ein schelmisches Grinsen verkneifen müssen. Sie hatte nicht noch mehr Streit anfangen wollen, als sowieso schon in der Luft hing. Außerdem konnte sie, als noch neues Mitglied auch noch nicht so viel dazu sagen, stattdessen hatte sie die Reaktionen der Anderen beobachtet. Einige schienen das Ganze mehr als fragwürdig zu finden, kaum jemand stand der Situation positiv gegenüber - wenn sie denn stimmte. Vielleicht war diese bedauernswerte Elbe, gefangen in ihrem eigenen verkrampften Weltbild, einfach nur nicht ganz bei Sinnen? Solange sie nicht von höchster Quelle bestätigt bekam, was diese Frau erzählte, würde sie gar nichts glauben.
Doch, wie sich herausstellte, entprach das von ihr Gesagte der Wahrheit. Himelen kam kurz, nachdem diese merkwürdige Elbe gegangen war und wiederholte das Ganze noch einmal. So, wie es aussah, blieb ihnen auch nichts anderes übrig, als sich mehr oder weniger damit abzufinden. Die Zeit würde zeigen, ob diese Entscheidung Himelens tatsächlich hilfreich war, oder nicht.
Viel mehr sorgte sich Araswen um Yaerdis, die sor einiger Zeit sehr verstört hinaus gerannt war. Und nun schickte Himelen sich an, ihr zu folgen, um sie zur Rede zu stellen. Sie konnte Yaerdis nicht mit Himelen allein lassen, so wie er hier aufgetreten war. Also folgte sie Himelen auf dem Fuße, als er sich auf den Weg nach draußen machte, um Yaerdis zu suchen.
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#5
Kurze Zeit später waren sie bei Yaerdis angelangt und Araswen stellte sich schützend halb vor Yaerdis, als ob sie diese dadurch vor den wahrscheinlich harten Worten Himelens würde schützen können.
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#6
Die beiden Elben merkten nicht das sie grade eine Unterhaltung unterbrochen hatten.
Garlond verbarg den Kopf zwischen den Armen und hoffte das sie bald wieder weg wären, aber nun fing Herr Himelen auch noch an ihr Vorwürfe zu machen.
Damit legte er ein Feingefühl sie das eines brennenden Höhlentrolls an den Tag.
Sie gingen nicht, und dann kamen noch mehr der Gefährten hinzu. Garlond merkte das Yaerdis sich nicht wohl fühlte, und unter einem Vorwandt bat er sie ein Stück abseits mit ihm zu kommen.
Noch einmal versuchte er ein Gespräch anzufangen um herauszufinden was denn nun mit ihr los war. Sie verfiel wieder in ihr selbstmitleid, behauptete sie sei nicht würdig, und sogar das er sie zu recht beschimpfen würde.
Garlond fühlte sich ungerecht behandelt, er beschimpfte sie nicht, man musste ihr doch klar machen können das sie in ihrer Gänze akzeptiert und anerkannt wurde.
Garlond atmete ruhig durch um nicht die Geduld zu verlieren.
Dann kam dummerweise Nendis und auch sie merkte nicht das sie eine Unterhaltung unterbrach, und ließ sich auch nicht von seinen bösen Blicken vertreiben, die er sofort wieder bereute.
So würde das nichts werden und nun lief Yaerdis auch wieder fort.
Wunderbar, er schenkte Nendis noch einen vorwurfsvollen Blick und versuchte Yaerdis einzuholen die er auch auf der Brücke erreichte.
Noch einmal versuchte er mit ihr ins Gespräch zu kommen. Er versuchte sie von der Brücke zu ziehen, etwas weg von den anderen. Aber sie reagierte so heftig das die anderen sofort wieder heran stürmten.
Garlond gab auf, Yaerdis suchte das Weite und Garlond, mittlerweile sehr in Rage geraten sagte den anderen seine Meinung. Nun zogen sie auch noch beleidigt ab.....
Garlond versuchte noch einmal Yaerdis zu finden und rief ihr hinterher, aber sie war verschwunden.
Er ging in sich und fogte nun einen eigenen Gedanken.
Es war ein turbulenter Abend gewesen, und es wurde vieles gesagt das man eigentlich nicht sagen durfte.
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#7
Yaerdis war geflohen; sie hatte sich auf den nackten, glitschigen Fels unterhalb des Wasserfalls nahe ihres eigenen Hauses geflüchtet; geweint und den Sternen zugesehen, bis sie schliesslich vor der aufgehenden Sonne weichen mussten. Dort sass sie noch immer vor fast aller Blicke verborgen; nackt und nass und zitternd.
Nicht weit davon entfernt war früher ihr Lieblingsplatz gewesen, wenn Saelrandir und sie die Zeit hatten, zusammen Falathlorn zu besuchen. Dort drüben gab es eine grüne, vom Wasser stets umspülte Wiese, und der Sonnenschein malte bunte Kringel auf dem bewegten Wasser - hier aber war vor der Gewalt des Wassers nur der nackte Fels geblieben; schwarz und rauh und kalt; es erschien Yaerdis für ihre derzeitige Stimmung deutlich angemessener.
Sie hatte lange nachgedacht - und sich schliesslich ein wenig beruhigt. Langsam und mit unangemessener Sorgfalt - sie wollte noch ein wenig Zeit schinden, fürchtete sie selbst - begann sie, sich anzukleiden. Allerdings nicht die Dinge, die im Westen üblich waren. Hemd und Hose lagen unbeachtet, irgendwo zu einem feuchten Klumpen zusammengeknüllt auf den kalten Fliesen ihres Hauses.
Yaerdis trug die schwarze Jagdfarbe auf, die das Privileg einer erwachsenen Jägerin war; einfache, aber machtvolle Zeichen auf Brust und Armen und Beinen. Ein einfacher Lendenschurz gürtete sie; das war alles, was die kinn-lai an Stoff auf ihrer Haut trugen; und auch das nicht immer.
Federn und Blüten schmückten die Lederbänder an ihren Armen und Beinen, ihre alte, heissgeliebte Kette mit den geschwärzten Luchskrallen hing sie sich wieder um ihren Hals, und ihre schwarz gefärbten Haare band sie mit einem biegsamen Zweig zurück, damit es ihr nicht ins Gesicht fiel.
Seufzend stand sie auf und reckte den langen Hals. Nach langer, so langer Zeit fühlte sie sich endlich einmal wieder richtig angezogen, nicht eingeschnürt und beengt von den schweren Stoffen und verzierten Nähten des Westens. Ein Kleid tragen! Und Schuhe! Was hatte Meister Elrond nicht alles verlangt, was hatte er sich nur dabei gedacht?!
Sie nahm ihren alten Jagdspeer, den Köcher und den großen Bogen - nicht nur als Waffen, sondern auch als Zeichen ihres Könnens und ihres Platzes in diesem Leben. Vielleicht waren die kinn-lai minderwertig, vielleicht waren sie diejenigen, die die Orks in die Welt gesetzt hatten - aber Yaerdis konnte nicht leugnen, was sie war und wie sie fühlte. Entweder Stolz auf nichts oder gar nichts...

Sie würde so vor Himelen treten; geborgen und beschützt von ihren Zeichen; auf ihrem Weg. Vielleicht war es Zeit für einen Abschied; vielleicht auch für eine Entschuldigung. Sie wusste es noch nicht; aber sie wollte nicht vor diesen Mann treten und sich so schwach und armselig fühlen wie immer. Ihre Jagdkleidung gab ihr ein wenig Sicherheit und Schutz in dieser merkwürdigen, verqueren westlichen Welt.
Die Nachbarn der anderen Häuser starrten Yaerdis nach, als sie sich zum Sippenhaus der Faer Eryn aufmachte; sie hatte sich auch schwarze Farbe auf Gesicht und Wangen gemalt, wie die kleinen Federchen eines Raben. Eisblaue Augen in der schieren Schwärze - duckt Euch, Mäuse! Der Rabe ist auf der Jagd!

...

Jetzt stand sie vor dem Sippenhaus, starrte auf die große, reich geschnitzte Tür und die verzierten Steinmetzarbeiten. Ein wenig mulmig war ihr schon; wie immer, wenn sie die große Kunst und den Überfluss des Westens sah. Auch Himelen kann nicht alles verstehen...
Jetzt war es zu spät. Sie würde nicht zurück schleichen; sie musste dieses Gespräch jetzt hinter sich bringen. So stolz aufgerichtet, wie sie es nur vermochte, riegelte sie die Tür auf und spähte ins schattige Innere.
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#8
Himelen hatte sich in den Ratsturm zurück gezogen. Die Gemüter sollten sich wohl erst einmal beruhigen denn jegliche Versuche Klarheit in den Verstand einzelner zu bringen waren durch die Rage und persönlichen Ansichten jener zum großen Teil gescheitert.

Er hatte die Arme auf dem Rücken verschränkt, blickte von oben herab ins Kaminfeuer, welches seltsame Schattenspiele auf dem Antlitz des Noldor hinterließ und rührte sich nicht.
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#9
Die Eingangshalle war leer. Yaerdis' nackte Füsse auf dem kalten Steinboden konnte man kaum hören; da sie auch die große Halle grösstenteils leer und das Feuer im großen Kamin niedergebrannt vorfand, wendelte sie schnell auf den teppichbesetzten Stufen zum Turmzimmer empor.
Am oberen Treppenabsatz angekommen holte sie noch einmal tief Luft. Was, wenn er nicht hier war...?

"Hîr Himelen...?"
Zitterte ihre Stimme ein wenig? Und wenn ja, würde er es hören können? Mut, nur Mut, Yaerdis! Bring es hinter Dich. Du musst Deinen Weg gehen, auch wenn er ins Scheitern führt...
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#10
Mit einem plötzlichen Ruck flog die Tür auf und Pebelas stürmte mit leicht gerötetem Gesicht und sichtlich wütend aus dem Zimmer und vermied eine Kollision mit Yaerdis nur knapp.

Díheno anim murmelte er ohne sie anzusehen und wendete sich bereits wieder der Treppe zu. Dann stockte er jedoch leicht und drehte sich noch einmal um.

Yaerdis? Was... Was tust du hier?
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