Ein Brief an das Haus Istaelleth
#1
Er kommt, wie man an den Fettflecken und den hastig hingeworfenen Zeilen unter dem Bildnis eines hoch aufgerichteten Ponys schnell erkennen kann, von Gerstenmann Butterblume.

Der gute Wirt des 'Tänzelnden Pony' zu Bree bittet - nein, eher fleht - in seinem Schreiben darum, daß das Haus Istaelleth nun endlich für Yarnas Rechnung aufkommen möge. Schon seit etwas mehr als einem Zehntag residiert die kleine Zigeunerin nun im Pony, trinkt und feiert und lädt eifrig Freunde und Bekannte auf ihre Rechnung ein.
Und wenn man sie fragt, wer das alles bezahlen soll, so gibt sie stets lachend das Haus Istalleth an - immerhin hätte man sie hier her gebracht, damit sie auf die Rückkehr dieser Leute wartet.
Am Ende seiner zweieinhalb Seiten langen Rechnung - die auch einige zerbrochene Möbel mit einbezieht - steht ein Betrag von beinahe 3 Goldstücken.

Sein Brief endet mit den folgenden Worten: ".... vorbehaltlich der Dinge, die heute abend und an den folgenden Tagen noch über uns hereinbrechen mögen und die, das kann ich euch versichern, beileibe niemand vorhersehen kann, der in der Nähe dieses kleinen frechen Wirbelwinds verweilt. Bei allen guten Geistern, die auf Mittelerde weilen, bitte ich euch: Holt sie ab!"
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#2
Mit ernstem Gesichtsausdruck überfliegt die goldblonde Elbe den Brief und schüttelt dann leicht verwundert den Kopf. Was war das nur für eine Frau, die zu Ihnen gestoßen war? Andererseits - vielleicht war sie ja in Nöten, war krank oder wurde vielleicht bedroht oder ausgeraubt und deshalb waren es so hohe Kosten, und sie konnte sie gar nicht selbst bezahlen?
Thiniel ließ den Blick sinken und blickte sich suchend um. Sie fühlte sich als noch zu neu in der Gemeinschaft, um eine Entscheidung zu treffen, und hoffte, jemanden zu sehen, der diesen Makel nicht besaß.
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