Maormer in Nöten
#1
Vor einigen Tagen kam Veyar durch eine Kollega der Magiergilde in Vulkhelwacht zu Ohren, dass sich wohl eine junge Bosmer nach einigen seiner Freunde ... und auch nach ihm ... erkundigt habe. Die Namen Akantha, Goro und Talisiera fielen ... und auch sein Name wurde genannt. Zunächst vermutete er wohl, dass es eine Schwester von Ferelithe und Akantha sein könne, die unangekündigt ihre Schwestern aufsuchen wolle und sich nun zu ihnen durchfragte. 

In Gesellschaft seiner kleinen Schwester Sarinja traf er sich mit seinen Freunden, doch wurde er rasch von Fere eines Besseren belehrt, was jene ominöse Bosmer anbelangte. Sie sei mitnichten eine Schwester von ihr und ihrer Schwester Akantha ... Also kein unangekündigtes Familientreffen ... Warum sich die Fremde jedoch ganz offensichtlich ausgerechnet nach ihnen erkundigte blieb unklar.

Mezu schlug kurzerhand vor, der Sache nachzugehen was auch dem Ansinnen der anderen entsprach. Es ist nie gut, wenn irgendjemand so ganz offensichtlich nach ihnen herumfragte. Vor allem Talisiera beunruhigte dies zutiefst. 

Nach einigen Nachforschungen am Hafen von Vulkhelwacht fand man die junge Bosmer Ma'riell schließlich, eher noch Mädchen denn junge Frau zu betiteln ... in einer zweifelhaften Spelunke, der "Pfeilspitzschenke"  ... überdies war sie sturzbetrunken. 

Mit etwas Mühe und jeder Menge Vorstellungskraft bekam Ferelithe auf Bosmeri schließlich aus dem volltrunkenen Genuschel des Mädchens heraus, dass Ma'riell wohl tatsächlich nach denjenigen gesucht hatte, welche vor noch nicht allzu langer Zeit einem jungen Maormer in den Ruinen von Bewan aus der Klemme geholfen hatten. Jedenfalls fiel unter anderem der Name Qu'nshor T'pae ... wesentlich mehr war aus dem jungen Ding ohnehin nicht heraus zu bekommen.
Ferelithe und Cyrus boten an das junge Grün kurzerhand mit zu sich zu nehmen und sich um sie zu kümmern bis sie wieder nüchtern wäre - dann könne man ja normal mit ihr reden und heraus bekommen was genau sie eigentlich von ihnen wollte. 

Unliebsamer Weise hatten ein paar zwielichte Gestalten in der "Pfeilspitzschenke" wohl bereits Übleres mit der kleinen Bosmer vor; sie hatten ihr ihren Bogen als "Pfand" für die Zeche abgenommen und wollten sie nicht mit Ferelithe, Mezu und ihren Freunden gehen lassen, als sich diese anschickten das trunkene Mädchen mitzunehmen. 

Zunächst versuchten es Ferelithe und Talisiera auf diplomatischem Wege, doch die Halunken der "Pfeilspitzschenke" ließen nicht mit sich reden. Es kam zu einem Handgemenge, wobei die in der Unterzahl befindlichen Schurken den Kürzeren ziehen mussten. Sarinja und Ferelithe gelang es sogar noch den Bogen des Bosmermädchens zu finden und zu bergen. 

Gemeinsam trat man also nun den Rückweg an. Für den nächsten Tag verabredete man sich wieder, damit man in gemeinsamer Runde Ma'riell befragen könne, warum sie die Freunde eigentlich unbedingt finden wollte. 
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#2
Am Folgetag, Veyar ließ sich durch seine Schwester entschuldigen, traf man nun also wieder zusammen, um gemeinsam mit der jungen Ma'riell zu besprechen, was eigentlich los sei. Talisiera und Mezu'ru waren überdies nicht gerade begeistert, dass man in Vulkhelwacht ihre Namen so ungeniert herum posaunt hatte. Heute traf auch der Khajit Finder Whythernspur zu der Truppe dazu -  auch sein Name war der kleinen Ma'riell geläufig, war auch er bei der Sache in Bewan mit dabei gewesen. 

 Ma'riell begann also zu erzählen ...

Qu'nshor T'pae, der allen wohlbekannte Maormer aus Bewan - dessen Clan ihn zur Strafe hatte opfern wollen, weil er mit "Außenstehenden" verkehrte - war tatsächlich der Freund ... und offenkundig auch der Liebste ... der kleinen Ma'riell. Nach seiner Flucht aus Bewan war er nach Grünschatten geschwommen und hatte das Mädchen für das er den ganzen Ärger mit seinem Clan auf sich genommen hatte also tatsächlich wieder getroffen. Ma'riell und er waren seither ein Liebespaar ... sehr zum Missfallen von Ma'riells Familie, die es nicht gern sah, dass das Mädchen mit einem Kerl des eigentlichen Feindesvolkes umging...

Mittlerweile, so Ma'riell,  säße ihr geliebter Maormer jedoch im Gefängnis und habe sie darum gebeten in Auridon die Leute ausfindig zu machen, die ihm schon einmal aus der Klemme geholfen hatten. Im Gegenzug für unsere Hilfe ihn aus seiner misslichen Lage zu befreien lockte er mit Informationen über den "schwarzen Tod" ... der allen aus der Gemeinschaft als der Schattenmann bekannt ist!

Wie aber, bei den Göttern, war der Maormer ins Gefängnis geraten?! Und warum?! Was warf man ihm vor?! Ma'riell beteuerte inbrünstig die Unschuld ihres Liebsten. 

Qu'nshor T'pae versuchte sich nach Ma'riells Erzählung zur Folge in Grünschatten zu einem "anständigen Kerl" zu mausern, und geriet auf der Suche nach Arbeit an Leute, die sich später als Banditen entpuppten. Die Bande wurde kurz nachdem sie den Maormer angeheuert hatten hochgenommen, und Qu'nshor T'pae als einer der ihren verhaftet.

Ma'riells Bericht wurde unterbrochen als die gemeinsam beisammen sitzenden Freunde bemerkten, dass sie nicht mehr alleine waren. Offenkundig belauschte jemand das Gespräch... Talisiera schlich los und stieß hinter einem Felsen ganz in der Nähe auf einen bosmerischen Jäger namens Jarventos Arn, der das Treffen der Freunde tatsächlich belauscht hatte. Dieser war mit seinem Äffchen unterwegs und bekundete zum einen Neugier auf die illustre Truppe die dort beisammen saß, zum anderen bot er aber auch kurz entschlossen seine Hilfe bei der Unterstützung Ma'riells an. 

Die kleine Bosmer berichtete dann weiter, dass der Thane ihres Dorfes, einem abgelegenen Nest namens Dornbusch, sehr wohl die Möglichkeit besäße für ihren Liebsten vorzusprechen und möglicher Weise sogar dessen Begnadigung zu erwirken ... doch der Thane forderte im Gegenzug dafür, dass er seine politische Macht spielen ließe einen Gefallen von Ma'riell ein... etwas, dass der Thane nicht tun könne, und wofür es wohl gestandene Abenteurer benötigte ... wozu Ma'riell sich wahrlich nicht zählte. Wieder bat das Mädchen die Gruppe eindringlich um Hilfe.  

Mezu'ru grollte dem dummen Ding allerdings ein wenig, hatte sie sich doch wahrlich ungeschickt auf der Suche nach ihnen angestellt. In Vulkhelwacht sollten sie sich alle wohl in nächster Zeit nicht unbedingt blicken lassen. Immerhin war es zu blank gezogenen Klingen und blutigen Nasen in der "Pfeilspitzschenke" gekommen. Das würde mindestens Gerede geben, wenn nicht sogar am Ohr der Wachen landen! Und unsere Namen waren genannt worden!

Ma'riell beteuerte vielfach, dass es nicht ihre Absicht gewesen sei irgendjemanden zu verärgern. Sie erzählte mit großen Augen, dass sie von einer brenzlichen Situation in die nächste tappe, seitdem sie einen Fuß auf diese Insel gesetzt habe! Zudem sei ihr ihr kleiner Freund Fibbs abhanden gekommen. Jemand habe ihn ihr weggenommen! Auf näheres Nachfrage erzählte sie schier unter Tränen, dass sie unweit des Hafens von Vulkhelwacht auf einige "Fischer" getroffen sei, die ihrem Liebsten gar nicht so unähnlich gesehen hatten. Diese hätten zunächst vertrauensselig ausgesehen und sich mit ihr freundlich unterhalten. Dann jedoch hätten sie damit begonnen sie herumzuschubsen, worauf Ma'riell verängstigt die Flucht ergriffen habe. Ihr kleiner Freund Fibbs, ihr geliebtes Haustier, ein Hoppler, sei jedoch von ihnen gefangen worden in der Absicht ihre Flucht damit zu verhindern. Ma'riell machte sich große Sorgen, dass Fibbs womöglich mittlerweile am Spieß geendet sei. 

Als Mann der Tat stiefelte Cyrus kurzentschlossen los, und sah am Strand nach, ob besagte "Fischer"  noch dort anzufinden wären ... seiner Meinung nach gehörte es sich nämlich überhaupt nicht, einem süßen Mädchen einfach ihr Haustier wegzunehmen!

Und tatsächlich! Unweit des Hafens von Vulkhelwacht ankerte an einem versteckten Strand eine kleine Bande Maormer-Piraten! Cyrus kundschaftete das Lager aus und erspähte dort auch den kleinen Hoppler in einem Käfig eingesperrt. Mit diesen Informationen kehrte er zu den anderen zurück. Kurzentschlossen wurde eine Hoppler-Rettungsaktion unternommen, bei der die Piraten blutiges Lehrgeld für ihre Unverfrorenheit bezahlten böse Absichten mit dem Mädchen gehegt zu haben. Fibbs, der Hoppler, konnte befreit werden und zu Ma'riell zurückkehren, die daraufhin überschwänglich glücklich war. 

Es wurde nun also gemeinschaftlich beschlossen der kleinen Ma'riell und ihrem Maormerfreund zu helfen. Immerhin ... Veyars mühevolle Recherchen über den Schattenmann führten ja bislang immer nur in Sackgassen. Also ... zurück zur Quelle - wenn sich schon einmal eine auftat! Sarinja bekundete, dass sie an Stelle ihres Bruders die Gemeinschaft begleiten wolle, und auch Jarventos fasste sich ein Herz für Ma'riell und erklärte seine Hilfsbereitschaft. 

Wie aber kommt man nun nach Grünschatten?! Finder und Mezu'ru zogen los um sich am Hafen nach einem Schiff zu erkundigen, dass sich bereit dazu erklären würde ein paar unqualifizierte Hilfsarbeiter für Reise, Kost und Logis nach Grünschatten mitzunehmen. 

Sie hatten Glück! Der gutmütige Händler mit dem Klein-Ma'riell nach Auridon gefahren war, ein dickleibiger, lebenslustiger Khajit, wollte demnächst die Rückfahrt nach Grünschatten antreten. Er erklärte sich bereit die Truppe gegen ein wenig Reiseunterhaltung oder die Beschaffung von Jagdgut überzusetzen. Die Gemeinschaft willigte ein und verteilte untereinander munter Aufgaben wie Lauten- oder Flötenspiel, Tanz, Gesang und die Beschaffung von Proviant. Am Morgen darauf könnten sie auslaufen, so der Kapitän. 
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#3
An dem trüben, verregneten, jungen Morgen des Folgetages versammelten sich die Freunde nun an Bord des Handelsschiffes um gemeinsam gen Waldheim in See zu stechen. Kapitän Garr'fidh, der lebenslustige, massige Khajit, dem das Schiff zu eigen war nahm alle an Bord. Auch ein weiterer Gast gesellte sich dazu: Magister Linaris Denum, Dunmermagier, der bereits bei den Ereignissen um die fehlgeschlagene Bannung des Schattenmannes involviert gewesen war. Ein Brief von Veyar hatte ihn auf den Plan gerufen und ihn gebeten sich als ein in der Magie Bewanderter der Gruppe anzuschließen und diese mit Rat und Tat zu unterstützen. Nach anfänglichen, etwas hölzernen Annäherungsversuchen war es Talisiera, die schließlich die Kluft der Befremdung überwand und den Magier mit den anderen bekannt machte. Talisiera und der Magier hatten schließlich vor nicht allzu langer Zeit Seite an Seite gegen den Schattenmann gekämpft und waren einander vertraut. 

Die Reise begann, das Schiff verließ den Hafen von Vulkhelwacht und stach gen Grünschatten in See. Das Ziel: die kleine Hafenstadt Waldheim, einer Siedlung gemischter Völker, in dessen Gefängnis Ma'riells geliebter Maormer seiner Rettung harrte. 

Wie am Vortag mit Kapitän Garr'fidh vereinbart brachten Ferelithe und Cyrus zur Aufstockung der Vorräte ihr erlegtes Jagdgut mit, wohingegen die anderen sich dazu bereit erklärt hatten dem Kapitän durch allerlei Unterhaltung die Reisezeit zu verkürzen. 

Talisiera unterhielt die Matrosen während des Ankerlichtens mit einer Flötenweise, Sarinja tanzte für den Kapitän zum Lautespiel Ma'riells, wohingegen Mezu'ru und Finder gemeinsam mit kleinen Schauspieleinlagen die Geschichte des listigen Diebesgottes Rahjin nacherzählten, wie dieser durch List und Beharrlichkeit eine mächtige Feuerdämonin besiegte um so den Khajiti die Kunde des Feuermachens zu vermitteln. Magister Denum trug die Ballade eines tollkühnen Bosmerhelden vor, der im Alleingang gegen einen mächtigen Troll bestand. Kapitän Garr'fidh jedenfalls fühlte sich aufs Prächtigste unterhalten, sodass sich die zweitägige Reise auf See ausgesprochen kurzweilig gestaltete. Am Abend des zweiten Reisetages erschien schließlich die Küste von Grünschatten am Horizont. 
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#4
An einem trüben, regnerischen Morgen erschien schließlich die Küste Grünschattens und der Hafen Waldheims in Sicht. Die Freunde verabschiedeten sich von Kapitän Gar'Fidh und betraten nach zwei Tagen auf See wieder das Festland. 


Dort erwartete sie in zweifacher Weise erst einmal eine Überraschung. Zum einen hatte es den einstigen Leibwächter des dunmerischen Magiers Linaris Denum nach Grünschatten verschlagen, den Khajit Dar'fach Rizim - auch sein Name war der kleinen Ma'riell durch die Erzählungen T'paes bekannt. Zudem liefen Mezu'ru noch am Quai zwei alte Freunde und langjährige Kampfgefährten geradewegs in die Arme, Denea Tirion und Radeck, die derzeit in Waldheim quartierten. 


Alle drei konnten über die brandaktuellen Neuigkeiten aus Waldheim berichten, nämlich, dass der verrufene Banditenhaufen, die "Blutwurzeln", mit denen gemeinsam Ma'riells Maormer T'pae inhaftiert worden war am gestrigen Tag nach wenigen Tagen Prozesses und rascher Urteilsverkündung hingerichtet worden waren. Der Maormer sei noch am Leben, so sprach sich doch herum, dass Inspektoren des Thalmor diesen zu verhören gedachten, da man sich gegen mögliche Invasionspläne der Maormer absichern wollte.


Eine weitere Gestalt beobachtete den kleinen Auflauf am Hafen zunächst nur aus der Ferne und stieß nach kurzem Zögern schließlich zu der Truppe dazu; ein dunkel gewandeter bosmerischer Bogenschütze - Thael Schwarzdorn - seines Zeichens Soldklinge und Kopfgeldjäger ... und darüber hinaus ein Bekannter von Ma'riells älterem Bruder Gwilandor.


Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde beschlossen gemeinsam zunächst einmal zu der Thane von Ma'riells Heimatdorf zu reisen, um sich deren Hilfsangebot anzuhören, wovon die junge Bosmer ja bereits seit Auridon gesprochen hatte. Mezu'rus renegater Vorgehensvorschlag, die ehrwürdige Baumthane kurzerhand mit einer gezückten Klinge an der Kehle zur Mitarbeit zu bewegen wurde mehrstimmig abgelehnt. Vor allem Ferelithe und Ma'riell selbst hatten diesbezüglich vehemente Einwände.


Also reiste man gemeinsam nach Dornbruch, einem kleinen, verschlafenen Bosmerdörfchen südwestlich der Stadt Marbruk, welches innert eines Reisetages erreicht werden konnte. Dort wurde ihnen eine Audienz bei der alten Baumthane Niriel gewährt. Diese zeigte sich sehr erleichtert über Ma'riells unbeschadete Rückkehr, wenn auch die vielen Fremden sie ein wenig verwunderten.


Nachdem Ma'riell ihre neuen Freunde vorgestellt hatte legten diese offen, dass sie hergekommen waren um für Ma'riells Herzensmaormer Qu'nshor T'pae einzustehen. Die ehrwürdige Baumthane erkundigte sich daraufhin bei den Anwesenden nach der Reputation des für sie schwer einzuschätzenden Meereselfen. Sie zeigte sich dennoch sehr verwundert, wenn auch zugegebener Maßen erleichtert, als sie von Linaris, Ferelithe, Cyrus und Talisiera gleichfalls nur Gutes über den Sonderling zu hören bekam und willigte schließlich ein, den bereits Ma'riell vor ihrer Abreise nach Auridon dargebotenen Handel zur Befreiung des Maormers auch Ma'riells Mitstreitern anzubieten.


Niriel teilte ihnen mit, dass ihr Wort großes Gewicht bei der Thane von Waldheim besitze und diese ihr darüber hinaus einen sehr bedeutsamen Gefallen schuldete, den sie, Niriel, zu Gunsten Qu'nshor T'paes einfordern könne. Diesen Gefallen wolle sie allerdings nicht ohne gewichtige "Gegenleistung" aus der Hand geben. Ferelithe hatte sich zwischenzeitlich als Sprecherin der Gruppe vorgetan und verhandelte von da an mit der Baumthanen.


Diese bat die Gruppe etwas von einer jungen Bosmer aus Dornbruch zurückzuholen, die vor ... sage und schreibe zwei Jahren ... aus Dornbruch mit einem altmerischen Seemann namens Lin durchgebrannt war. Es handelte sich dabei um ein wichtiges lokales rituelles Artefakt - eine Haarspange aus Baumrinde, welche es dem Träger wohl gestatten sollte mit den Geistern Valenwalds in Kontakt zu treten. Die junge Bosmer mit dem Namen Faenir war wohl in Unkenntnis über die schwerwiegende Bedeutung der Haarspange für ihr Heimatdorf ins Blaue verschwunden. Zum Glück aber hatte Niriel wohl anhand von Ritualen feststellen können, dass die junge Faenir noch am Leben sei, und dass sich der Haarschmuck auch noch in ihrem Besitz befinden müsse. Allein wo sich die junge Frau zwischenzeitlich aufhielt vermochte Niriel nicht zu sagen.


Ferelithe erkundigte sich schließlich, ob die Baumthane sich nicht schon längst mit ihrem Grünsprecher diesbezüglich kurzgeschlossen habe. Die Frage verneinte die alte Niriel schließlich etwas zerknirscht und offenbarte, dass es sich bei Faenir gar um ihre eigene Tochter handelte. Solange sie, Niriel, noch lebte und ihr Amt ausüben könne sei der Verlust der Haarspange für Dornbruch verkraftbar - einzig und allein bei der Wahl und der Ausbildung eines geeigneten Nachfolgers in ihrem Amt wäre das Artefakt unschätzbar hilfreich.


Die Gruppe willigte ein für Niriel nach ihrer Tochter und dem Verbleib der Haarspange zu forschen, wohingegen die alte Baumthane ein Schreiben an ihre waldheimer Schwester im Geiste  aufsetzte und an Ferelithe überreichte, welches den Gefährten das Ansinnen erleichtern sollte die Unschuld und die Glaubwürdigkeit des Maomers zu untermauern, um so dessen Freilassung erwirken zu können. Am nächsten Tag plante man also gen Waldheim aufzubrechen um sich einerseits mit der dortigen Thane in Verbindung zu setzen, als auch um das Gespräch mit den Inspektoren des Thalmors zu suchen damit T'pae kein Unrecht widerfuhr. 
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#5
Irgendwann hielt es Sarinja in dem Haus der Baumthane einfach nicht mehr aus. Sie "brauchte" frische Luft und trat nach draußen; nicht zuletzt weil sie von "Y'ffre-Plätzen"- wie sie sie immer nannte - nicht besonders angetan war.

"Ausgerechnet ein Maormer!", fluchte sie gedanklich in sich hinein als sie unten angekommen war. Nocheinmal sah sie zu dem Haus der Baumthane hoch und schüttelte den Kopf. Geschwind machte sie sich in Richtung Dorfausgang hoch und brütete darüber was ein Maormer an einer Bosmer fand - oder eben umgekehrt. Jeder in Auridon wusste, dass sich die Maormer als die rechtmäßigen Erben von Sommersend betrachtete. Für Sarinja aber war das alles nebensächlich. Während sie weiterging drifteten ihre Gedanken in die Vergangenheit.

"Geh! Bring Sarinja hier raus!", rief damals ihr Vater. "Es sind zu viele!", hörte sie ihre Mutter. Dann waren da nur noch Schreie.

Plötzlich stand sie vor einem Baum. Wie alle Bäume im Valenwald war er wahrscheinlich älter als die meisten Mer und sie erinnerte sich an ein weiteres Erlebnis.
An den Überfall auf das Maormerlager. Alle kämpften - bis auf Sarinja. "Natürlich...Es spielt immer nur dann eine Rolle wenn ich mich wie die Axt im Wald aufführe."
Während sie so da stand dachte sie immer wieder an ihr Versprechen. Plötzlich und ohne dass sie es richtig realisierte verlängerten sich ihne Fingernägel und lange Krallen stießen durch die Fingerkuppen ihrer Handschuhe.

"Dieser Abschaum!", fluchte Sarinja und schlug gegen den Baum. Ihre Krallen hinterließen tiefe Furchen in der Rinde.
Zufrieden nickend machte sie sich auch schon wieder auf den Rückweg - bevor ihre Abwesenheit noch auffiel.

Insgeheim hoffte sie ja darauf, dass ihr der Maormer einen Grund liefern würde.
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#6
Daraufhin verließ man das Haus der Baumthanen in den frühesten Morgenstunden und machte sich alsbald gen Waldheim auf den Weg. Vor allem Linaris und Sarinja äußerten arge Bedenken, was die Techniken der "Gesprächsführung" seitens der Thalmorinspektoren anbelangten. Sie zogen in Betracht, dass der Maormer bei einem Verhör Schaden an Körper und Geist nehmen könnte. Ma'riell, der die alte Thane auferlegt hatte in Dornbruch bei ihrer Familie zu verweilen, war darüber sehr in Sorge und bat ihre neuen Freunde ihrem Liebsten so rasch wie möglich beizustehen. 


Ferelithe, die sich am flinkesten in Wald und Flur bewegen konnte, lief schnell wie ein Blatt im Wind voraus um der Baumthane von Waldheim bereits schon einmal im Vorfeld das gesiegelte Schreiben ihrer geistigen Schwester aus Dornbruch zu überbringen. Sie erhoffte sich die angestrebte Freilassung des Maormers dadurch zu beschleunigen. Unterdessen  sammelten sich die anderen und brachen ebenfalls gen Waldheim auf.  


Ferelithe kam dank ihres eilenden Laufes noch am Vormittag in Waldheim an. Durch das von Baumthane Niriel ausgehändigte Schreiben ließ man sie ohne Verzögerungen zu der waldheimer Baumthanen, einer energischen Frau namens Fariel, vor.
Ferelithe überreichte dieser das gesiegelte Pergament, welches auf dem Antlitz der Baumthanen einen missmutigen Ausdruck erscheinen ließ. Dennoch bewirkte es, dass Fariel Ferelithe Gehör schenkte und ihr zubilligte, dass sie und ihre Freunde für den Maormer würden fürsprechen dürfen. Um sie mit den dafür erforderlichen Befugnissen auszustatten beförderte Fariel die nichtsahnende Ferelithe kurzerhand zu ihrem Hilfsadjutanten in dieser Angelegenheit. Als erste "Amtshandlung" beauftragte sie Ferelithe sogleich damit sich mit den noch vor dem Morgengrauen eingetroffenen Inspektoren des Thalmors auseinander zu setzen. Fariel schien auf diese nicht sonderlich gut zu sprechen zu sein. Auf Ferelithes Nachfragen bewahrheiteten sich ihre Befürchtungen. Es wurde augenscheinlich, dass die beiden Inspektoren sich bereits unmittelbar nach ihrer Ankunft schon einmal mit Qu'nshor T'pae auseinander gesetzt haben mussten - und dieser offensichtlich nicht in der erwünschten Art und Weise kooperiert hatte. Fariel machte Andeutungen, dass sie sehr ungehalten reagieren musste um den "Arbeitseifer" der beiden gestrengen Agenten des Thalmors zu bremsen. Damit hatte sie den Maormer wohl unwissentlich vor einigem bewahrt, da Verhöre des Thalmor nicht im Ruf standen Plaudereien leichter Art zu sein.


Derweil hatten die anderen ebenfalls Waldheim erreicht. Unschlüssig standen sie zunächst auf der Straße herum, da sie keinen eigentlichen Treffpunkt vereinbart und insgeheim wohl gehofft hatten hier unwillkürlich auf Ferelithe zu treffen. Als die Gruppe dort stand und sich beratschlagte wie am besten vorzugehen sei, wurde der Khajit Dar'Fach durch ein sonderbares metallisches Glitzern in den nahe gelegenen Büschen aufmerksam.


Neugierig folgten er und auch dessen Freund Linaris dem Lichtsignal, doch dort, wo Dar'Fach das merkwürdige Zeichen ausgemacht hatte befand sich nichts und niemand, was als Ursache des Phänomens in Frage kam. Als die beiden Freunde sich in der unmittelbaren Umgebung umsahen, entdeckten sie im Verborgenen eine Khajit, die sich in Schatten gewandt hatte und allein wohl Dar'Fachs Aufmerksamkeit hatte erlangen wollen. Moi-Chy, eine Einheimische, wie Dar'Fach sie kennen gelernt hatte, hatte nämlich mit dem weißen Khajit einen Handel am Laufen - er solle ihr helfen den "Meermer" aus dem Gefängnis zu befreien, im Gegenzug würde sie für ihn in der waldheimer Gegend gewisse ... unliebsame ... und hoch dotierte Schriftstücke verschwinden lassen, die mit Zeichnungen von Dar'Fachs Porträt geziert waren. Es missfiel ihr sichtlich, dass der dunmerische Magier ihre Anwesenheit allerdings nun durch Dar'Fachs ungeschickt offensichtliche Reaktion bezüglich ihres heimlichen Signals hin ebenfalls mitbekommen hatte. Dennoch kehrten Dar'Fach und Linaris nach diesem kurzen Zusammentreffen zu den anderen zurück. Zwischenzeitlich war Mezu'ru nämlich aufgebrochen um sich nach Ferelithes Verbleib zu erkundigen. Die Freunde suchten nun gemeinsam das Thalmorhauptquartier auf, wo sie Mezu'ru und Ferelithe antrafen.


Ferelithe hatte in der Zwischenzeit den ersten Kontakt zu den beiden altmerischen Thalmoragenten hergestellt, den Inspektoren Mercano und Taltaarie. Diese waren die ganze Nacht hindurch gereist und durch das in ihrem Augen rüde Eingreifen der hiesigen Baumthane ebenfalls in keiner sonderlich milden Stimmung. Ferelithe und Mezu'ru gelang es hingegen den beiden von der Reise ermatteten Altmern ein Quartier zu beschaffen und dafür Sorge zu tragen, dass diese ihren Gewohnheiten entsprechend mit einem Mahl versorgt wurden. Sodann riet ihnen Ferelithe an sich wenigstens kurz zur Ruhe zu begeben. Der Vorschlag der "Adjutantin der Baumthanen" wurde seitens der beiden Inspektoren angenommen was wiederum Ferelithe und ihren Freunden Zeit verschaffte.
Zu guter Letzt fand man sich in der großen Eingangshalle des Thalmorhauptquartiers zusammen und hielt Kriegsrat wie am geeignetsten vorzugehen sei. Talisiera schlug vor, man könne versuchen den Inspektoren Qu'nshor T'pae als einen inkognito agierenden Agenten der dornbrucher Baumthanen Niriel verkaufen - und er habe in ihrem Auftrag die Banditenbande, besagte "Blutwurzeln" ausgekundschaftet. ... Mit dem Problem, dass der Maormer dahingehend ja erst einmal mitspielen müsste - und da sie den Kerl doch noch als recht naiv in Erinnerung behalten hatten blieb es zweifelhaft, ob diese Finte glaubhaft zu inszenieren wäre. Mezu'ru wollte Ferelithe dazu bringen, dass sie bei den folgenden Verhören zumindest als neuerliche "rechte Hand" der Baumthanen mit anwesend sein sollte. Sie könne dann immer hin gravierenderen Schaden von dem Maormer abzuwenden - allerdings waren sich Talisiera, Sarinja und auch Linaris darin einig, dass Folter nicht zwangsweise auch auf rohe Gewalt zurückgreifen müsse um Grausamkeit entfalten zu können. Also besser für Qu'nshor T'pae so etwas erst gar nicht riskieren. Linaris war es schließlich, der die Sorge äußerte, dass es ja auch möglich sei, dass die Inspektoren den Maormer auch nach den Geschehnissen in der ehemaligen Ruine Bewan befragen sollten. Immerhin - es war der Magiergilde in Himmelswacht durch ihre damaligen Berichterstattung bekannt geworden, was sich in Bewan zugetragen hatte, und damit auch, dass ein Kollaborateur der Maormer die damalige "Einsatztruppe" unterstützt hatte. Sollte dies mit ein Aspekt der geplanten Untersuchungen der Thalmorinspektoren sein, so könnte es nicht allein für Qu'nshor T'pae brenzlig werden ... was, wenn der Thalmor auch hierfür nach Schuldigen suchte?!


Allerdings hieß es offiziellen Informationen nach zu urteilen ja, dass sich der Thalmor hauptsächlich deswegen mit dem Maormer befassen wolle, weil man durch ihn heimliche Spionage und eine mögliche Invasion Grünschattens durch sein Volk vermutete. Alles in allem schien Qu'nshor T'pae keine allzu guten Karten zu besitzen. Man einigte sich darauf, dass man sich zuallererst mit dem Maormer kurzschließen müsse um einen Plan zu erarbeiten bei dem alle zusammen arbeiteten. Im Zweifelsfall, so Cyrus, Mezu'ru und Talisiera, müsste man den Maormer eben in einer heimlichen Nacht-und-Nebel-Aktion aus dem Gefängnis befreien - was allerdings mit einem von der kleinen Ma'riell gewünschten friedlichen Leben in Dornbruch nicht vereinbar zu sein schien. Aber alle graue Theorie half den Freunden  nicht weiter. Sie mussten mit Qu'nshor T'pae reden. Dieser Beschluss stand fest. 
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#7
Mezu stand zusammen mit den anderen in der Vorhalle der Baumthane und dachte nach. Ihrer Meinung nach war das Verhör durch den Thalmor nicht zu vermeiden, wenn man den ausgestossenen Maormer nicht kurzerhand entführen und verstecken wollte.
Zwei Ideen hatte sie. Die eine, einfacherere, wäre ihrer Meinung nach, eine Leiche zu organisieren. In Waldheim kannte sie sich nicht sonderlich gut aus, doch hatte sie schon andere Dörfer und Städchen in Grünschatten und in der Umgebung besucht und vertraute auf ihr Glück. Unter den Verlorenen und Heruntergekommenen würde man etwas finden können; jemand, dessen Tod niemand scherte; jemand, der wie Mezu selbst zur namen- und gesichtslosen Menge der Unwichtigen und Dienenden gehörte. Ein wenig Schminke und eine halbwegs überzeugende Ablenkung der beiden Thalmor-Agenten, wenn das Verhör halbwegs beendet war - und man würde sie vielleicht überzeugen können, dass Q'nshor T'pae an seinen Verletzungen, geschwächt durch seine vorherige Gefangenschaft, gestorben war.
Allerdings würde Q'nshor damit nicht unverletzt aus dem Verhör entkommen. Und er würde eine ganze Zeit lang sehr vorsichtig sein müssen; auf keinen Fall konnte er mit Ma'riell in ihrem kleinen Dörfchen einziehen und auf ein friedliches Leben hoffen.
Die andere Idee war gefährlicher... noch gefährlicher. Mezu überlegte, dem Thalmor schlicht und ergreifend die Wahrheit zu sagen.
Was konnte so schlimm daran sein, dass die Behörden der Altmer noch einmal auf das Schattenmann-Problem gestossen würden? Im schlimmsten Fall würden sie sich gezwungen sehen, endlich selbst zu handeln, anstatt alle Toten einer seltsamen Krankheit und alle Gerüchte einer alten Legende zuzuschreiben. Viele der hier Anwesenden konnten bezeugen, dass Q'nshor schon vor einigen Monden aus der Gemeinschaft der Maormer ausgestossen worden war, weil er sich Fremden gegenüber ehrenhaft verhalten hatte. Das sprach wohl deutlich für ihn und würde, von so vielen Zeugen unterstützt, auch bedeuten, dass der Thalmor in Q'nshors Anwesenheit in Waldheim keine bevorstehende Invasion, eine Spionage-Geschichte oder sonstigen Unsinn zu ihrer Rechtfertigung hineinfantasieren konnte.
Die Sache mit den Blutwurz-Banditen.. nun... man könnte dem Thalmor im Gegenzug für Q'nshors Freilassung seine volle Kooperation in Bezug auf die Überfälle dieser hemdsärmeligen Bande zusagen. Zwar würde Q'nshor nur aussagen können, dass er davon nicht viel wusste und gar nicht verstanden hatte, in welchem Netz er sich nun wieder verstrickt hatte, doch das würden ihm die Thalmor ohne Folter nie und nimmer glauben. Und auch mit Folter....stand es zumindest in Zweifel. Wenn sie aber eine Art Wahrheitsserum hätten... dann mussten sie Q`nshor Glauben schenken. Und dann konnten sie auch nicht behaupten, dass er Informationen an die Blutwurz, irgendwelche anderen Maormer oder womöglich gar das Schleiererbe verkaufen würde. Dann würde es ihnen vermutlich genügen müssen, wenn Q'nshor das Versteck der Bande und vielleicht den einen oder die zwei Überfälle, an denen er tatsächlich beteiligt gewesen war, wahrheitsgemäss schilderte.
"Auf ein Worrt, Tali....?" Mezu winkte die Dunmer mit einer langen Kralle herbei.
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#8
Zusammenfassung:


Man traf im Obergeschoss des Thalmorhauptquartieres in Waldheim zusammen um die Situation zu analysieren und um ... Kuchen zu essen, den ein unbekannter Gönner dort ahnungslos abgestellt hatte - wie Dar'fach und Mezu'ru befanden, die die Köstlichkeiten entdeckt hatten. Allerdings verlieh dies dem Kriegsrat eine angenehmere Note, auch wenn Sarinja, Ferelithe und Talisiera in dem kurzen kulinarische Intermezzo wohl eher eine unnötige Ablenkung sahen. Mit vollem Magen schien es sich dennoch ganz gut nachdenken zu lassen, jedenfalls wurden viele Vorschläge gemacht wie man dem gefangenen Maormer helfen könnte.

Dar'fach schlug vor sich ganz einfach ins Gefängnis zu schleichen und ihn heimlich zu befreien. Mezu'ru hätte dem nur allzu gern zugestimmt, doch Ferelithe gab zu bedenken, dass mit dieser Lösung Ma'riells Wunsch nicht beachtet würde, dass sie und ihr Liebster ja friedlich in Dornbruch zu leben gedachten. Bräche Qu'nshor T'pae einfach aus, so würde das der jungen Beziehung bestimmt keine Existenzgrundlage schaffen. Dennoch ... niemandem der Gefährten war wohl bei dem Gedanken daran, dass der Thalmor den Maormer weiter zu "befragen" gedachte.

Mezu'ru warf den Gedanken in die Runde was wohl geschähe wenn der Maormer von Bewan und dem Schattenmann berichten würde. Wie würde der Thalmor darauf reagieren? Waren dann womöglich sie alle in Gefahr?


Sarinja schlug vor, einer der Gefährten solle sich mit einem Zauber belegen, der ihn wie Qu'nshor aussehen ließe um so die "Befragung" besser beeinflussen zu können. Linaris, der sich auf dem Gebiet der Illusionsmagie gut auskannte, riet jedoch davon ab - ein solcher Zauber wirke je nach der Länge des Verhörs nicht ausreichend lange - und würde der Schwindel auffliegen, so hätte mindestens derjenige, der sich zu dieser Tat bereit erklärt hätte ein massives Problem mit dem Thalmor ... außerdem, so gab Mezu'ru zu bedenken, bestünde dann für denjenigen auch die unmittelbare Gefahr selbst gefoltert zu werden.


Talisiera fragte Ferelithe, ob den Bosmern nicht eine Rezeptur für ein "Wahrheitsserum" bekannt wäre, mit dem man die Aufrichtigkeit ... und auch die Harmlosigkeit des Maormers dem Thalmor unter Beweis stellen und die vermuteten Spionagevorwürfe ad absurdum führen könne.

Ferelithe verneinte diese Frage, schlug aber vor, dass man einen bosmerischen Weber, dessen Autorität vom Thalmor anerkannt werden müsste, bitten könnte die Geschichte von Qu'nshor T'pae zu prüfen.

Talisiera warf ein, ob man sich nicht als Leumund für den Maormer anbieten könne, worauf sie allerdings zu bedenken gab, dass sie als Dunmer für diesen Posten denkbar ungeeignet wäre. Sarinja meldete sich zu Wort, dass sie für das Haus Aeternon zu sprechen vermöge, und Ferelithe besaß ja das Vertrauen der Baumthane Fariel, womit sich zwei Bürgen aus unterschiedlichen Lagern - dem altmerischen Adel und seitens der bosmerischen Führerschaft - gefunden hatten. Um Sarinja noch etwas gewichtiger zur Geltung kommen zu lassen verkleideten sich Linaris und Talisiera in aufeinander abgestimmte Rüstungen und mimten die Leibgarde der "adeligen Dame" als sie zusammen mit Ferelithe aufbrachen um bei den Inspektoren des Thalmor vorzusprechen.

Derweil machten sich Mezu'ru, Finder und Dar'fach auf den Weg einen vertrauenswürdigen Weber vor Ort ausfindig zu machen.
Dies gelang den drei Khajit, sie konnten den Weber Nedegaer für sich gewinnen. Dieser lehnte es jedoch ab den Maormer in seinem düsteren steinernen Gefängnis zu seiner Geschichte zu befragen und zog es vor dies unter freiem Himmel abzuhalten. Mezu'ru überbrachte den anderen die Nachricht von der Bereitwilligkeit des Webers ihnen zu helfen und berichtete auch von dessen daran geknüpfte Bedingung, während diese sich im Gespräch mit der Thalmorinspektorin Thaltaarie befanden.
Diese war zwar von kühler Beherrschtheit geprägt, schlussendlich aber doch daran interessiert aus der Angelegenheit nicht noch weiteres Konfliktpotential entstehen zu lassen. Sie gewährte Ferelithe und Sarinja unter der Auflage einer schriftlich niedergelegten Bürgschaft, den Gefangenen aus dem Gefängnis mitzunehmen und vor den Weber zu bringen, auf dass dieser den Wahrheitsgehalt von Qu'nshor T'paes Geschichte und eine potentielle Gefährlichkeit des Maormers für Grünschatten überprüfen solle.


Umgehend machte man sich auf nach dem Gefängnis, welches in einer halb verfallenen unterirdischen Wehranlage der Kaiserlichen untergebracht war: Ein dunkles, modriges Loch. Ferelithe war ob der mer-unwürdigen  Verhältnisse des Inhaftierungsortes ebenso schockiert wie über den schlechten Zustand in dem sich der Maormer befand. Er trug kaum mehr als Lumpen am Leibe, wirkte ausgemergelt, seine war Haut fahl und stumpf und er befand sich in einem unruhigen Schlaf auf dem nackten, kalten Boden als die Gruppe ihn aufsuchte. Cyrus war weitestgehend schockiert darüber wie sehr man dem Gefangenen - Maormer oder nicht - zugesetzt hatte. Sarinja hingegen war deutlich anzumerken wie wenig sie von dem Meereselfen hielt. Nur schwer gelang es ihr ihre Abneigung gegen sein Volk im Zaum zu halten. Sie weckten Qu'nshor T'pae, der nach kurzer Verwirrung sehr große Erleichterung verspürte, dass diese Gruppe von Besuchern keine weiteren Foltermeister waren sondern die im Stillen herbeigesehnte Rettung, herbeigeführt durch seine Liebste, nach der er sich sofort erkundigte. Ferelithe erklärte ihm die Sachlage, auch dass Ma'riell in Dornbruch hatte bleiben müssen, und man beschloss möglichst rasch diesen trostlosen Ort zu verlassen. Niemandem war aufgefallen, dass Dar'fach fehlte ...
Kurz vor dem Ausgang des Tunnels erreichte der Khajit die Gruppe wieder, völlig außer Atem ... und offenbarte ihnen, dass sie "diesen Rückweg" ... wohl besser nicht nehmen sollten.


Ferelithe und Cyrus gelang es schließlich aus dem atemlosen Khajit herauszubekommen, dass dieser sich heimlich abgesetzt hatte ... um sich in der Residenz des Thalmors, welche die Zugänge zu dem Gefängnis bewachte nach lukrativer Beute umzusehen. Dabei war ihm jedoch ein Missgeschick unterlaufen, ein Kerzenständer war umgefallen, ein Teppich hatte Feuer gefangen. In seiner Not hatte Dar'fach um eine Katastrophe größeren Ausmaßes zu verhindern zum Löschen des Brandes das Nächstbeste hergenommen, das ihm in den Weg kam - einen vollen Suppenkessel. Der Lärm hatte die Wachen alarmiert und nur wie durch ein Wunder Rahjins persönlich hatte der Khajit unbehelligt entkommen können. Allerdings herrschte oben in der Residenz derzeit solch ein Tumult, dass Dar'fach es für unklug hielt den Rückweg darüber zu wählen.

Ferelithe musste ihrer Fassungslosigkeit erst mal Luft machen, und auch Cyrus war ziemlich sprachlos. Talisiera machte sich ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Heimlichkeit zu Nutze und schlich in den Schatten verborgen zum Nebenausgang der kaiserlichen Tunnel hinaus um das Ausmaß der Turbulenzen auszukundschaften. Sie bekam heraus, dass man zu Dar'fachs unverschämtem Glück nichts von dem Khajit bemerkt hatte und statt dessen die junge Köchin des Anwesens für das Malheur verantwortlich machte. Talisiera konnte beobachten wie man der ahnungslosen und völlig verzweifelten jungen Altmer gehörig die Leviten las und sie mit Schimpf und Schande aus den Diensten des Thalmors entließ.
Das bescherte den anderen zwar kein sonderlich gutes Gefühl, aber immerhin konnten sie gefahrlos das Gefängnis verlassen, ohne befürchten zu müssen, sogleich mit der nächsten heiklen Lage konfrontiert zu werden. Allerdings traute sich Dar'fach nicht hinaus, wollte zunächst abwarten bis sich die allgemeine Aufregung in der Thalmorresidenz gelegt hatte und zog es vor noch etwas abzuwarten. Talisiera blieb bei ihm, derweil die anderen ans Tageslicht zurück fanden.

Dieser Ausgang der kaiserlichen Tunnel befand sich in einem seichten Ausläufer des nahen Meeres, sehr zur Freude des Maormers, der sich unmittelbar dort in das Wasser kniete und sich durch den Kontakt mit dem salzigen Nass sichtlich zu erholen schien. Man erklärte Qu'nshor T'pae seine brenzlige Lage und das Erfordernis seine Aussagen durch die Untersuchung des Webers bestätigen zu lassen, womit sich der Maormer einverstanden zeigte. 





Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem "wahren RP-Leben" ... was die Screenshots so hergeben  Rolleyes


Dar'fach warf Mezu'ru einen verschmitzten Blick zu und forderte sie auf ihr zu folgen.
"Komm" forderte er sie auf, winkte ihr zu, dass sie ihm eilig die Treppe in den ersten Stock des Thalmorhauptquartiers folgen solle.
"Hm? Wohin, ja?!" erkundigte sie Mezu'ru. "Diese kommt ja schon!" grummelte sie als Dar'fach weiterhin ungeduldig winkt. Sein Schwanz zuckt dabei aufgeregt hin und her. "Wo geht dieser denn hin?!" erkundigte sie sich.
"Kuchen!" gibt Dar'fach mit einem vorfreudigen Vibrieren in der Stimme von sich. Im Ersten Stock auf einer Anrichte hatte wohl das Dienstpersonal des Hauptquartiers auf mehreren Blechen einige kleine  Kuchen aus der Küche abgestellt ... entweder zum Abkühlen ... oder um Dar'fach, Mezu'ru und ihre Freunde zu verköstigen... was nach Dar'fachs hoher Meinung selbstredend das Naheliegendste war! Mezu'ru entfuhr ein freudiger Ausdruck des Staunens. "Oh!" machte sie. Dann schnupperte sie nach den Köstlichkeiten. Dar'fach zwinkerte ihr verschmitzt zu. "Jederr nimmt sich einen ... das fällt sicher nicht auf!" schlug er glucksend vor.
"Krrrrabbenfleischfüllung!" schwärmte Mezu nachdem ihre Nase ihr untrügliche Informationen hatte zukommen lassen. "Leckerrr!" Dar'fachs Vorschlag war schließlich so verlockend, dass Mezu kurzerhand ihrem Begleiter einen der Kuchen reichte und selbst ebenso nach einem der wohlduftenden Gebäcke griff und unverzüglich hineinbiss. Sie schmatzte genussvoll.
He! Was macht ihr da?!" erkundigte sich nun Ferelithes helle Stimme hinter ihnen, die soeben die Treppe hinauf gekommen war.  Sie warf den beiden Khajit einen skeptisch-fragenden Blick zu. Ihr nach folgte Sarinja lautlosen Schrittes.
"Ich glaube nicht, dass die Bäckerin oder Köchin das begrüßen würde!" gab die vermummte Altmer zu bedenken.
Als Mezu'ru die beiden Frauen im Anmarsch bemerkte stopfte sie sich hastig die Reste des Gebäcks auf ihrer Kralle zwischen die Backen und kaute eifrig.
"Mm-mh ... mirr..? Wirr ... äh ..." begann die Khajit grinsend und schluckte den köstlichen Bissen herunter. "Es handelt sich um eine Arrrt .... Qualitäts-Kontrolle, ja?" erklärte sie mit gespieltem Ernst.
"Wir sind doch nicht zum Kuchenessen hier!" tadelte Ferelithe leicht empört.
"Ihrrr müsst es einfach nicht laut aussprechen, ja?" schlug Dar'fach mit Unschuldsmiene vor.
Ferelithe streckte ihren Kopf leicht nach vorn und schnupperte nun ebenfalls nach dem duftenden Gebäck. "Außerdem ..." meinte sie kopfschüttelnd "Wer isst den sowas Widerliches?!"
Mezu'ru nickte eifrig, wie zur Bestätigung. Na, sie natürlich ...
"Da ist Mehl drin!" diagnostizierte die Bosmer nahezu fassungslos.  "Ohne Mehlwürmer!"
"... und Krranbbenfleisch!" ergänzte Mezu'ru grinsend und schleckte sich demonstrativ mit der Zunge über die Lefzen. Sie schnurrte nahezu als sie anmerkte "... und Sahnesosse!"
"Bäh!" machte ferelithe und verzog das Gesicht.
"... und..." sinnierte Mezu weiter und schien ihrer Zunge nachzulauschen "... und Speckwürfelchen!"
"Aber ... Mehl!" Ferelithe schüttelte sich. "Und Mehl besteht aus Getreide!"
Mezu'ru zuckte gelassen mit den Schultern und grinste die Bosmer unumwunden an. Sarinja schnaubte schnippisch. "Ich glaube, ich frage den charmanten Schriftführer da hinten mal ob er auch Lust auf einen Tee und ein Stück Kuchen hat!" Demonstrativ wies sie mit dem Kopf in Richtung eines älteren bärtigen Altmers, der geschäftig auf- und abging und ein Schreibbrett auf den Händen allerlei Notizen zu dort oben abgestellten Packgütern tätigte. Er hatte den beiden Khajit bereits argwöhnische Blicke zugeworfen.
"Na ... und?!" erkundige sich Mezu'ru in Ferelithes Richtung.
"Wenn es gut riecht kann es nicht schlecht sein, oderr?!" warf Dar'fach nun ein.  "Vieles, das gut riecht schmeckt zudem auch sehr gut!" merkte er an. "... außer Seife!" machte er dann doch eine Ausnahme.
"Ihr seid soooo ...." seufzte Sarinja genervt und mit einem Kopfschütteln.
"Was?!" entfuhr es Ferelithe in Dar'fachs Richtung. Fassungslos starrte sie den Khajit an.
"Du hast schon mal Seife gegessen?!"
Derweil kam Talisiera die Treppe hinauf, immer zwei Stufen auf einmal nehmend. Sie gesellte sich zu den anderen dazu.
"Kaum bin ich mal kurz weg geht es wieder ums Essen?!" erkundigte sie sich mit fast so etwas wie einem amüsierten Schmunzeln nachdem sie die Situation mit wenigen Blicken analysiert hatte.
"Überrascht dich das?!" erkundigte sich Sarinja mit einem nahezu ergebenem Seufzen in Richtung der ankommenden Dunmer, der nun auch Finder nachfolgte. Auch er schien die Szene mit wenigen Blicken zu überfliegen und grüßte die anderen.
"Bei Y'ffre!" wusste Ferelithe nur noch auf die Vorstellung hin zu erwidern Seife zu verspeisen nur weil sie angenehm riechen mochte und murmelte mit einem Blick auf Mezu'ru irgendetwas von "... Verstand in die Geschichte schreiben ..." zu sich.
"Nun ... äh .... das änderrt nichts daran, dass wirrr einen Plan brauchen, ja?" versuchte Mezu'ru nun das Thema zu wechseln und sah sich nach einer Nische um, wo man sich in Ruhe würde besprechen können.
"Du bist jetzt nun ja gestärkt!" konnte sich Ferelithe den spöttischen Kommentar nicht verkneifen. "... also heraus mit einem!" forderte sie die Khajit unumwunden auf.
"Wozu sicher nicht Kuchen essen gehört!" gab Sarinja gestreng zu bedenken. Talisiera nickte ernst.
"Dem stimme ich uneingeschränkt zu!" bekräftigte sie mit kühler Stimme Sarinjas Ermahnung.
"Aberr zu jedem Plan sollte Kuchen essen gehörren!" grinste Mezu'ru in Sarinjas und Talis Richtung. Sie grinste zuerst Dar'fach und dann Finder an. "Kommt, wir sehen ob noch mehrr da ist!" Dann schickte sie sich an zu den Kuchenblechen zurückzukehren.
"Du wirst sehr bald eine sehr fette Katze sein wenn du so weitermachst!" frotzelte Ferelithe, nicht ganz ohne Schärfe in der Stimme.
"Mezu!" herrschte Sarinja die Khajit ermahnend an.
Mezu'rus Aufmerksamkeit wurde hingegen plötzlich von einer huschenden Bewegung am Boden auf sich gezogen.
"Maus!" rief sie und schnellte vor.
"Bei Y'ffre!" entfuhr es Ferelithe genervt, fast schon ergeben, während Finder eine ablehnende Geste mit beiden Pfoten vollführte.
"Kuchen ... Hrmmm, nein" entgegnete er.
Ferelithe warf ihm einen dankbaren Blick zu.
"Mezu können wir abschreiben ...." seufzte sie dennoch. "Wann ist die eigentlich so kindisch geworden?!". Sie zog die Stirn in Falten. "Entwickeln die sich rückwärts?!" Ihrer Stimme war zu entnehmen, dass sie Mezu's Verhalten alles andere als der Situation angebracht empfand.
Sarinja murmelte leise zu sich auf altmerisch "Dumme, verfressene Katze!" Auch ihre Stimme spiegelte ihre Emotionen wieder.
"Ich frage mich eher wie alt die beiden sind!" merkte Talisiera nun kühl an, den Blick auf Mezu'ru und Dar'fach gerichtet.
"Da hast du absolut recht!" nickte Ferelithe der dunmerischen Kriegerin zu. "Zwei ... vielleicht aber auch schon drei?!" Sie versuchte scherzhaft zu klingen.
Triumphierend hielt Mezu wenig später den kleinen Kadaver einer Maus zwischen den spitzen Krallen, hielt ihn in Finders Richtung.
"Gegrillt?!" fragte sie in seine Richtung, scheinbar um ihm eine kulinarische Alternative zu den von ihm abgelehnten Kuchen anbieten zu wollen.
"Kommt auf die Zubereitung an" schmunzelte Finder in Mezu'rus Richtung, die sich derweil einen Kamin ganz in der Nähe ausgeschaut hatte - diesen wohl für einen geeigneten Ort befunden zu haben um endlich den geplanten "Kriegsrat" abzuhalten. "Aberr Hausmäuse sind doch nur etwas fürrr den hohlen Reisssszahn!" gab Finder gen Mezu zu bedenken. Die Khajit winkte nun sehr ungeduldig alle zu sich.
"Nun kommt schon zu dieserrr! Sie teilt, ja?!"
Dar'fach grinste zähnebleckend in Ferelithes Richtung.
"Es ist leiderrr kein Aas für die kleine Waldelfe dabei, diesem tut es leid, ja?!"
"Ich esse auch Khajit, das ist gar kein Problem!" konterte Ferelithe Dar'fachs Bemerkung höchstfreundlich.
"Kleine Aasfresserrin fängt sich besser etwas das weniger wehrhaft ist ... einen Stein?!" frotzelte Dar'fach weiter. Ferelithes Blick wurde noch eisiger.
"Steine kann man doch gar nicht essen!" protestierte sie daraufhin. Dar'fach kicherte. "Und überhaupt! Dich würde ich lebend verspeisen...!" knurrte sie, worauf Dar'fachs Kichern verstummte.
"Aberrr sie lassen sich leicht fangen" versuchte er weiter zu witzeln. Daraufhin konnte Ferelithe nur noch sprachlos mit dem Kopf schütteln. Aber offenbar hatte sie keine Lust dazu Dar'fach über den Stand ihrer weidmännischen Künste aufzuklären.  
"Und ... Steine sind sehrr langsam, ja?!" versuchte der freche Khajit mit dem hellen Fell die kleine Bosmer weiter zu reizen. Ferelithe seufzte ergeben, sah zu Dar'fach auf.
"Du weißt nicht viel über Bosmer, gell?!" seufzte sie schließlich, konnte sich eines gutmütigen Schmunzelns hingegen nicht erwehren.
"Oh, hierr ist auch noch köstlicherr Wein, denkt diese!" schnurrte Mezu'ru von der Anrichte her förmlich zu ihnen herüber und unterbrach die beiden damit als sie in einer Ecke unweit der aufgebarten Kuchen ein Regal mit mehreren Glasflaschen erspähte.
Daraufhin verteilte sie ungeniert an alle, die mochten oder nicht nein sagen konnten Kuchen. Mit einem Blick in die Runde knurrte sie weit weniger freundlich als noch kurz zuvor "Setzen!"
"Mezu, wolltest du vorhin nicht noch irgendetwas vorschlagen?" hakte Talisiera nun nach. "Außer Essen?!" fügte sie mit erhobenen Brauen hinzu.
"Weintrinken!" seufzte Ferelithe genervt.
Finder hatte es sich zwischenzeitlich bei Mezu'rus auserkorenem Beratungsplatz gemütlich gemacht.
Nun setzte sich auch Mezu'ru ans Feuer. Der altmerische Schreiber sah kurz von seinen Notizen auf und ... schaute offenkundig ein wenig perplex in die Runde, die sich dort offenkundig über die Speisen hermachte. Auffällig lang lag sein Blick auf Ferelithe, die ja von der Baumthane als Gehilfin engagiert worden war ... und schüttelte offenkundig missbilligend den Kopf, schweig aber. Mezu'ru hob den Blick.
"Wirr sind nurr müde Wanderrerrr und setzen uns ein bisschen ans Feuer, ja?!" meinte sie schulterzuckend in Richtung des älteren Altmers. Dieser musterte die Khajit noch einen Augenblick lang mit frostigem Blick, ging daraufhin jedoch kommentarlos wieder seiner Arbeit nach.

[... absolute Rohfassung ... und - der Rest folgt noch ;-) ]
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#9
(( komplett OOC ich weiss... aber ich muss immer noch kichern. Kuchen! Maus! =) ))
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#10
Ich freue mich auch über OOC-Kommentare hier, so ist das nicht  Rolleyes
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