Eine Frage des Vertrauens
#1
Entaire hatte den die Stube des Turmes aufgeräumt. Sie hatte für Mezu'ru eine kleine Nascherei hingestellt; nicht ganz offensichtlich, aber so, dass die gewiefte Khajit sie gewiss finden würde. Dann verließ sie den Turm, gab vor ihren Beschützern an einen Ausritt am Strand machen zu wollen um den Sonnenuntergang über dem Meer zu betrachten. Sie ließ den Turm unabgeschlossen, damit sowohl Mezu als auch Aravir dort ungehindert einzutreten vermöchten. Sie lenkte ihre Stute entschlossen hinunter zum Strand und war bald mit ihrer Eskorte außer Sicht. 







___________________________________________________________________________________

OOC: dies spielt in der Vergangenheit vor dem derzeitigen Faer-Eryn-RP um die Entschlüsselung der Schriftrollen aus der Truhe, ist aber für die Hintergrundgeschichte von Veyar & Aravir von Bedeutung, deswegen findet dieses kleine Foren-RP hier Einzug  Angel  ... Suse, Fabi ... tobt euch aus! Smile
Antworten
#2
Mezu sah der klappernden und rasselnden, schwer gepanzerten Eskorte von Eca nach. Noch einmal schüttelte sie im Stillen den Kopf über diesen angeblichen "Schutz", den Aravir seiner Schwiegermutter zugedacht hatte.
Keiner der Ritter dieser Ehrengarde wäre im Stande, zu schwimmen, wenn er aus Versehen ins Wasser fiele. Noch schlimmer: Keiner von ihnen konnte losrennen und wirkliche Hilfe holen, wenn sie gebraucht würde. Mezu zweifelte sogar daran, dass sie durch die engen Visiere überhaupt einen sich heimlich nähernden Gegner - wie zum Beispiel sie selbst - rechtzeitig sehen konnten, bevor er seine Aufgabe erledigt hätte.
Aber eins hatte Eca deutlich genug gemacht in diesem großen Verwirrspiel: Das hier war nicht Mezus Kampf. Die Dinge mussten auf eine andere Weise erledigt werden, auf eine Altmer-Weise oder vielleicht sogar auf eine ganz spezielle Aravir-Weise.
Sie zuckte erneut die Schultern und ließ sich von dem Dach des Turmes herabgleiten, das ihr Aussichtsposten gewesen war. Vielleicht sollte diese Eca vorrschlagen, zumindest einen fähigen Mann auf dem Dach zu postierrren - nurr fürrr den Fall....
Kopfüber ließ sie sich von der Dachtraufe hängen, um in das obere Fenster der Stube hinein zu sehen. Dann galt eine unwirsche Bewegung Aravirs Amulett, dass jetzt um ihren Hals baumelte und ihr kurz die Sicht nahm. Sowieso hinderrlich, dieses Ding, ja...
Geschmeidig ließ sie sich ins Zimmer gleiten; nachgerade war sie regelrecht enttäuscht, die erste zu sein. Aber immerhin konnte sie so den Raum nach Fallen und Horchposten absuchen, ohne in Aravir den Verdacht zu erregen, dass sie seinen Vorsichtsmaßnahmen zu Ecas Schutz nicht genug Vertrauen schenkte.
Beim Stöbern entdeckte sie auch die Fleischkekse, die Eca angerichtet hatte. Gemütlich knabbernd - und schon deutlich entspannter, da sie keinerlei Spionagemechanismen entdeckt hatte - rollte sie sich in dem grünen Sessel zusammen und wartete auf Aravirs Ankunft.
Antworten
#3
Aravir hielt inne, als der Leuchtturm in Sicht kam. Üblicherweise vermochte ihn der Anblick des in die Jahre gekommenen Gebäudes zu erfreuen. Er lächelte sanft ob der Erinnerung an jene sternenklare Nacht, als er und Veyar... `Veyar...`. Aravirs Herz verkrampft sich von einem Augenblick auf den anderen. Erneut drohte sich Verzweiflung in sein Herz zu stehlen. Er wandte seinen Blick gen Himmel.
`Mein Fürst..., wie kann ich tun, was du von mir verlangst... Sei bei mir, steh mir bei, wenn der Augenblick kommt...` Kurz schloss der Paladin seine Augen. Er wusste, dass ihm keine Wahl blieb. Der Feind aller Götter muss vernichtet werden.
`Dein Wille, meine Pflicht!`, endete er das kurze Zwiegespräch mit seinem Gott.

Aravir straffte sich, bannte die Gedanken, die ihn aufwühlten. Als er auf den Leuchtturm zuhielt, zeigte sein Mienenspiel die stoische Gelassenheit, die von einem Altmer erwartet wurde.

Drei Mal klopfte Aravir, ehe er die Tür zu Entaires und Ammerons Behausung öffnete. Wohl wissend, wie misstrauisch die Faer Eryn gemeinhin sind, blieb der Paladin gut sichtbar im Hauseingang stehen, die Hände leicht seitlich erhoben. Das letzte Mal, als er Mezuru gesprochen hatte, hatte er seine Berufung noch nicht erkannt. Er hatte eine aufwendig verzierte Robe getragen, die seiner Würde als Priester entsprochen hatte.
Für die heutige Unterredung hatte er die schlichte, weisse Leinenhose und das  weisses Schnürhemd gewählt, dass er mit seiner neuen Aufgabe verband. Paladin Auriels. Sein Haar war in den Nacken zurückgebunden. Allein die selbstsichere, gar stolze Haltung und das auffällige Schwert, das er um die Hüfte gegürtet trug, wollten nicht recht zu der vordergründig unscheinbaren Erscheinung passen. Die edel verzierte Klinge trug das Zeichen des Hauses Aeternon.

Mit den geübten Sinnen eines Kriegers erfasste Aravir die Situation. Seine Augen richteten sich auf den Sessel und damit die Khajit.
"Mezuru.", grüsste er sie, neigte  sein Haupt in ihre Richtung. "Du wolltest mich sprechen. Hier bin ich."
Sometimes one single soul does not find its balance.
Antworten
#4
Mezu zeigte die Reißzähne. Ob dies ein freundliches Lächeln nachahmen oder eher eine Drohgebärde darstellen sollte, ließ sich für einen Altmer wohl nur schwer erkennen.
"Schnell und umstandslos, ja?" Mezus Stimme klang freundlich. "Das mag diese."
Hörr zu. Eca meint, dass diese nicht - und von uns auch sonst keinerr - an Veyarrs Seite kämpfen darrf, dorrthin, wohin ihrr geht. Diese verrsteht nicht genau, warrum. Aberr sie verrtrraut Eca, ja."

Mezu streckte den langen, geschmeidigen Körper in dem Sessel und legte den Schwanz neu um sich. Ihre türkisen, forschenden Augen richteten sich auf Aravir, während sie sich erhob und auf ihn zu trat.

Ein bekrallter Zeigefinger stupfte sanft auf Aravirs Brust. "Du wirrst ihn heil und in einem Stück zurrück brrringen, ja?"
Wieder waren die Reißzähne zu sehen. Doch eher eine Drohung?
Antworten
#5
Aravirs Blick ruhte auf der Khajit. Sein Gesicht zeigte nach wie vor eine Gelassenheit, die er nicht fühlte. Er verharrte reglos, als sich Mezuru näherte, auch als er ihre Kralle auf seiner Brust spürte. Dann hätte er beinahe laut aufgelacht. Beinahe…
`Heil und in einem Stück zurückbringen… In diesem Falle war Unwissenheit tatsächlich ein Segen.`, dachte er bei sich.
„Ich werde dich nicht belügen, Mezuru…, denn dies ist wider meiner Natur.“, sprach er schliesslich mit Bedacht.  „Du kannst die Gefahr, in die Veyar sich befindet, nicht ermessen. Und es gibt nichts, was du oder die deinen tun können, um ihm zu helfen. Auf Entaire zu vertrauen, heisst dies zu akzeptieren.“, kurz pressen sich Aravirs Lippen disharmonisch zusammen. Seine Hand ballt sich zur Faust, lockert sich sogleich wieder.
„Setzten wir uns.“, schlug er vor, entzog sich der Nähe er Khajit, als er zu dem Holztisch trat und sich auf der Sitzbank niederliess. Er schwieg einen Augenblick, um Mezuru die Zeit zu lassen, seiner Einladung zu folgen. Er hielt den Blickkontakt aufrecht, als er erneut die Stimme erhob:
„Ich werde Veyar nicht vor jeglichem Leid bewahren können. Ich weiss dies. Und er und Entaire ebenso. Veyar und ich... werden entweder gemeinsam leben… oder gemeinsam sterben.“
Sometimes one single soul does not find its balance.
Antworten
#6
Mezu hatte sich - eher widerstrebend - auf den Stuhl gegenüber gesetzt. Sie war noch immer damit beschäftigt, herum zu rutschen und die bequemste Position für den Schwanz zu finden, doch das tat ihrer Aufmerksamkeit für Aravir keinen Abbruch. Sie sah ihn einen Moment lang überlegend - forschend - an.
"Diese verrrrsteht, ja. Viele Dinge sind unsicherrr, auch wenn das Ziel klarr ist.
Nun. Eca sagte, du brrauchst das vielleicht."

Mit diesen Worten nahm Mezu Aravirs Amulett ab und legte es ihm in die Hand.
"Diese wollte es Dirr selbst geben, ja? Sie... will nicht, dass Du es falsch verrstehst. Wenn es Dirr hilft, Dich und Veyarr zu schützen, dann gibt es diese nurr zu gerrn.
Dennoch wollte sie gerrne perrrsönlich sicherrr stellen, dass sich dadurrrch zwischen uns beiden nichts änderrrt. Ja?"

Die türkisfarbenen Blicke der Khajiit durchbohrten Aravirs Augen, forschten in seiner Mine. Wären Blicke wie Dolche, würden sie wohl nun drohend an seiner Kehle liegen.
Antworten
#7
Aravirs Blick richtete sich auf das Amulett, alsbald Mezuru es enthüllte. Die Tatsache, dass sie es getragen hatte, versetzte ihm einen schmerzhaften Stich in der Brust, bezweifelte er doch, dass die Khajit die Bedeutung des schlichten Holzamulettes ermessen konnte. Aravir hatte keine bewusste Erinnerung an seine Mutter, von dieser einen abgesehen. Sie hatte ihm das Amulett um den Hals gelegt. Er erinnerte sich nicht an die Worte, die sie zum Abschied gesprochen hatte, lediglich an das intensive Gefühl der Geborgenheit, als sie einen Kuss auf seine Stirn gehaucht hatte. Über 110 Jahre waren seither vergangen… - nicht so jenes Gefühl.
Aravirs Hand schloss sich um das Amulett, als Mezuru es ihm zurückgab.
„Ich verstehe nun Entaires Worte.“, ein sanftes Lächeln schlich sich auf seine Lippen. Flüchtig wie eine Sternschnuppe des Nachts durchdrang es die ernste Gelassenheit, mit der sich Auriels Paladin umgab - und verblasste.
Mezurus forschender Blick entging ihm nicht. Er erwiderte diesen ungerührt, doch offen.
„Ich hätte es dir nicht als Pfand geboten, würde es mir nicht sehr viel bedeuten. Entaire glaubt, ich würde Kraft darin finden. Ich bin nicht darauf angewiesen, doch habe ich es in der Vergangenheit oft als Fokus genützt, um mit meinem Fürsten in Kontakt zu treten.“, erklärte Aravir. Auf Mezurus Frage hin schüttelte er sacht den Kopf. „Ich fühle mich in jedem Fall an mein Wort gebunden. Behalte das Amulett, wenn du dies nicht glauben kannst.“, er öffnete seine Handfläche, bot es ihr erneut. Eine stille Herausforderung lag in seinem Blick geschrieben.
Sometimes one single soul does not find its balance.
Antworten
#8
Mezu saß still, nur eine Kralle zuckte. Haben, haben, haben - die Begehrlichkeit der Diebin. Der unersättliche Gier derjenigen, die den Hunger und die vollständige Besitzlosigkeit, den Verlust jeglicher Selbstbestimmung nur allzu gut kennen gelernt hatte.
Sie blinzelte.
"Diese will, dass Du weisst, wieviel sie im allgemeinen auf all die schönen Worrrte derr Altmerr gibt. Selbst ihrre errrnstesten Verrsprrechen hatten fürrr diese bisherr nurr die Haltbarrkeitsdauerr einerr Seifenblase gehabt, ja? Schillerrrnd von außen, wunderrschön - aberr sobald ein leichterr Wind aufkommt oderr ein anderrerr Widerrstand auftritt - *blob*."
Mezu verdeutlichte das Vergehen der Seifenblasen - und der Versprechen - in dem sie mit den langen Fingern eine Kugel formte und aufplatzen ließ.
"Mezu hat bisherr nurr zwei Altmerr getrroffen, die anderrs sind: Veyarr und Entairre. Sie verrtrraut diesen beiden, und da beide ihrr Worrt fürr Dich geben, dich lieben und werrrrtschätzen, muss sie auch Dirr trrrauen."
Sie beugte sich leicht vor.
Gefährlich leise fügte sie an: "Sie muss. Ob sie das auch wirrrklich will, steht auf einem anderren Blatt, ja. Sie frragt sich allmählich, wieviele erhobene Altmerr-Stimmen es wohl noch brraucht, um all die Lügen und Schmeicheleien wiederrr zu eurrem Leitbild werrrden zu lassen und die "Niederrren Rrrassen" wiederr auf ihrren angestammten Platz im Drreck zu verrweisen. Gerrrade vorr ein paar Tagen errst kam hierr eine junge Altmerr an, so durrrchdrrungen von den Vorrstellungen eurres "alten Adels"....
Diese hatte gehofft, ihrr würrdet eurre Kinderr inzwischen anderrrs errziehen - nicht mehrr zu solch prrachtvollerr Ignorrrrrranz und Arrrrrrroganz.
Wiederr einmal ist sie in dieserr Hoffnung enttäuscht worrden."

Sie schüttelte langsam und bedauernd den Kopf.
"Sag dieserrr, was Dein "Fürrrst" Dich lehrrt in Bezug auf den Umgang mit Leuten wie dieserr, Arravirr. Oderr hat err dazu keine Meinung?"
Antworten
#9
Aravir hörte Mezurus Worte schweigend und mit aufrichtigem Ernst an. Bei der Erwähnung von Entaires und Veyars Namen lächelte er still. `Ja, sie sind in der Tat anders. Auch Ammeron.` Er deutete ein Nicken an, um sein Verstehen zu signalisieren. Als Mezuru geendet hatte, legte Aravir sein Amulett mittig zwischen ihnen auf den Tisch und faltete seine Hände ineinander. In aufrechter Haltung verharrend, die Hände auf dem Tisch abgestützt, begann er  zu sprechen.
"Ich gehöre ebendiesem Adel an, was wohl einen nicht unerheblichen Anteil deines Misstrauens ausmacht. Ich wurde nach eben jenen traditionellen Werten erzogen, die du verachtest. Und doch sitze ich hier und erkläre mich einer Khajit, habe die Liebe zu einem Mann dem Willen meines Vaters vorgezogen und spreche mich für die Gleichheit aller vor dem Gesetz aus. Ich bin nicht verantwortlich für die Taten anderer und werde sie mir nicht von dir anlasten lassen... Unabhängig deiner Gründe." Aravir schwieg zwei Herzschläge.
"Das Wort, das für dich und die deinen ausschlaggebend ist, ist jenes unserer geliebten Königin Ayrenn. Ihr Wort ist ungebrochen und wird es bleiben. Sie ist ebenso umsichtig wie aufrichtig."
Kurz glitten Aravirs Augen zu dem Amulett zurück, fanden sogleich wieder jene Mezurus. Durchdringender gar als zuvor.
"Ich spreche mit dir über meinen Fürsten. Ich beantworte deine Fragen. Für Veyar. Ich weiss, wie sehr ihn euer Misstrauen schmerzt. Solltest du aber Auriel mit deinen Worten schmähen, ist dieses Gesrpäch für mich beendet."
, erklärte er, keineswegs unhöflich, aber determiniert.
"Mein ganzes Leben habe ich meinem Fürsten gedient. In seinem Namen habe ich geschworen, wissentlich kein unwahres Wort zu sprechen. Seit gut 80 Jahren handle ich nach diesem Gelübde. Mein Gott lehrt mich Gehorsam, Loyalität, Pflicht, Wahrhaftigkeit und Unbeugsamkeit. Seine Tugenden sind meine Gebote, denn er ist die Ordnung. Er ist Gerechtigkeit. Und für diese Gerechtigkeit trete ich ein. Nur wenige wissen, was ich dir nun offenbare, Mezuru.", Aravir legte eine Pause ein, um seinen Worten das nötige Gewicht zu verleihen.
"Auriel... ist mir sehr nahe. Er spricht zu mir, seit er mich erwählt hat, gegen seinen Feind zu streiten. Ich habe aus seiner Nähe meine Lehre gezogen. Du fragst, was ich in Bezug auf den Umgang mit deinesgleichen denke... Ich vertrete die Ansicht, dass ein jedes denkende und fühlende Wesen unabhängig von seiner Art oder Rasse allein nach seinen Taten beurteilt und gerichtet werden sollte. Dies schliesst Khajiit ebenso ein wie beispielsweise Vampire."
, ein humorloses Lächeln umspielte Aravirs Lippen, seine Stimme war nach wie vor ruhig, als er fortfuhr.
"Ich denke, du wirfst mir und den meinen vor, was ihr nicht anders handhabt. Ihr habt Sarinja ebenso verurteilt, ohne sie zu kennen, wie ihr euch beklagt, dass die Altmer euch verurteilen. Auch in meinem Fall handelst du nicht anders. Du misstraust mir nicht, weil ich dir Anlass dazu gab, sondern aufgrund der Tatsache, dass ich Altmer bin. Mehr kann ich dazu nicht sagen."
Sometimes one single soul does not find its balance.
Antworten
#10
Mezus erste Reaktion war es, die Ohren anzulegen und zu fauchen, doch im letzten Moment beherrschte sie sich.
Sie trat einen Schritt zurück, in Richtung des Dachfensters von dem sie gekommen war.
Es dauerte nicht lange, das kämpferische Tier in ihr zur Ruhe zu zwingen.

"Hrrm.
Nun, zumindest kann sich diese nicht darrüberr beklagen, du hättest nicht offen gesprrochen."

Mezu neigte den Kopf leicht. Den Blick der türkisfarbenen Augen nicht mehr auf sich brennen zu fühlen, musste eine Erleichterung sein.

"Diese - und auch sonst keinerr von uns - hat Sarrinja verrurrteilt. Diese muss ehrrlich sagen, dass sie nicht genau weiss, was passierrt ist. Sarrinja, Crrian, Qn'shorr, Cyrrus und Ferrelithe haben eine Überrfahrrt nach Aurridon gebucht. Als sie dorrt ankamen, warr jedes Segel in Fetzen, die gesamte Mannschaft tot gebissen und Ferrre und Cyrrus totkrrank. Sie sind es immerr noch, in derr Magierrgilde von Anfurrt zur Pflege.
Darrum hat diese alle gebeten, zu errklärren, was passierrt ist. Sie hat von Cyrrus und Ferre in gemurrmelten Brruchstücken errfahrren, dass die beiden die Kontrrolle überr sich verrlorren und wild um sich gebissen haben, und von Q'nshorr, dass Sarinja ihn vorrrrsätzlich verrrrhext hat.
Diese hat daherr entschieden, dass die beiden offensichtlich nicht auf die Ziele derr Faerr Erryn hinarrbeiten können, und hat sie gebeten, sich ferrrn zu halten.
Nennst Du das eine Verrurrteilung ohne Grrrrund?
Wärre sie wirrrklich überrzeugt, dass Sarri und Crrian die Urrsache fürr die Krrankheit derr beiden sind, hätte sie sie getötet oderr es zumindest verrsucht.
Aberr altes Blut und alte Überrzeugungen sterrrben nicht so leicht aus, nicht wahrr?"


Der Satz klang bitter aus Mezus Mund.

"Ausserdem: Diese ist derr Meinung, dass grrrrrroße Macht auch grrrrroße Verrantworrrtung birrgt, ja? Manche Verrrrantworrrtung ist zu grrrroß fürr Merrr und Mensch. Da mag sich derr Empfängerrr dieserrrr Macht noch so grrrroßarrrrrtig und errrrhaben wähnen - irrgendwann wirrd err sie missbrrauchen. Was Mezus Meinung angeht, so gilt das sowohl fürrr Vampirrrrrkrräffte und auch fürr magische Lyrrrras, die jederrrrmann bezauberrrn, wie auch fürr ein Seelenband, dass einem vollständige Kontrrrrrolle überrr eine anderrre Perrrson verrrleiht, ja?
Und da Du so ehrrrrlich gewesen bist, Arravirr: Besonderrrs, wenn derrrrrjenige mit der grrrroßen Macht angibt, err sei dirrekt von den Götterrn geleitet worrrden, so ist das Leid, dass errr damit anrrichtet, oft unverrrhältnismässig grrroß.
Vielleicht solltest Du darrrüberr nachdenken, ob das Misstrrrauen von dieserr nicht aus genau dieserr Tatsache herrstammt, und nicht von der goldenen Haut oderr den spitzen Ohrren allein."
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste