Die Gelbe Rose
#1
Die kleine Selina Weißhaar war ordnungsgemäss von der Durlagh-Akademie abgeholt worden. Soviel konnten die Genasi ihrem Dorfsprecher wohl auf jeden Fall mitteilen. 
Wenn sie denn jemals wieder nach Karrack, ihrem Heimatdorf, zurück kämen - nach immerhin zwei Tagen waren sie von der Akademie immer noch nicht viel weiter fort gekommen als die Stunde Fußmarsch ins Nachbardorf Bentam, und nach Hause, nach Karrack, waren es noch zwei Wochen Reisezeit.
Doch ein aufkommender Schneesturm hatte den Genasi die Wahl erleichtert, ob sie in Bentam ein Bett für die Nacht suchen wollten oder auf offener Straße kampieren - und dann war, wie man so schön sagt, eins zum anderen gekommen.
Das Sechsbett-zimmer, dass die Reisegefährten für ihre kleine Magieschülerin und sich selbst gemietet hatten, lag im ersten Stock an der Nordwestecke in einem heimeligen Gasthof mit dem Namen "zum Blauen Krug" an der Hauptstraße Bentams und war für seinen Preis wirklich gemütlich eingerichtet. Auch die Dorfleute schienen von der Akademie her einige Seltsamkeiten gewohnt und hatten für die bunte Truppe der Genasi - hier blaue Haut, da grüne Haare oder rote Flattertracht - nur ein paar neugierige Blicke übrig. In gutem Glauben hatte der einzige Wachmann des kleinen Dörfchens die Reisegruppe mit dem stillen, magischen Kind an ihrer Seite für die Nacht eingelassen - und nun?
Nun flüsterte es in allen Ecken und Winkeln, drohend wurden die Fäuste geschüttelt und die Brauen gerunzelt.
Hätte man genug Eisen für solch eine große Zelle, hätten der Wachmann und sein tumbes Büttel die Reisenden wohl sofort wegen Mordverdachts eingesperrt.
Schließlich entdeckt das Zimmermädchen nicht alle Tage eine Leiche im eigenen Zimmer!
Aber der Reihe nach - was war geschehen?
Nachdem die Reisegefährten ihre Habe auf ihr Zimmer gebracht hatten und dort ihre Reisepläne für die nächsten Tage besprochen hatten, waren sie in den Schankraum zurück gekehrt, um sich bei dünnem Bier und kräftigem Eintopf noch ein wenig zu erholen. Selbst Selina, das stille Kind, dass sie von der Akademie abholen sollten, hatte bei der Vorstellung einer warmen Mahlzeit - und vielleicht noch ein paar Späßen von der wilden Henninah - genickt und gelächelt. Überhaupt schien sie viel entspannter, seit die Schule für dieses Jahr aus war. Aber erzählt hatte sie noch nichts - es schien dem Kind in die Wiege gelegt, mit viel Wissendurst alles an Worten aufzunehmen, aber selbst kaum welche zu geben. Manchmal kam es den Erwachsenen vor, als sei sie gar nicht da. Vielleicht war sie eine Art Nichts-genasi, jemand, der sich unsichtbar machen konnte, wann immer er wollte? 
Egal, ihrem charismatischen Vater Makremor, dem Dorfsprecher daheim in Karrack, schien sie jedenfalls nicht nachzuschlagen.

Gerade stand die dampfende Suppe vor ihnen, als von oben ein Schrei ertönte - Ganine, das Schankmädchen, war vor kurzem nach oben gegangen, um Handtücher und Waschlappen in das Zimmer der Reisenden zu bringen. Ihr gellender Schrei alarmierte sofort den Wirt und auch den Wächter Anrick, der sich im Schankraum gerade sein drittes Bierchen - zum Wärmen auf der Patrouille in dieser eiskalten Nacht - gegönnt hatte.
Meister Bastus Kermellan blockierte mit seinem gewaltigen Umfang fast die gesamte Treppe, als er mit verblüffender Geschwindigkeit zu Ganine rannte und dabei wie eine Dampflok schnaufte; Wächter Anrick und Bastus' Frau Anetta rannten ihm hinterher.
Neugierig sahen die Reisenden sich an und folgten dann ebenfalls der Meute, die ergründen wollte, warum Ganine so furchtbar geschrien hatte. Nur der taube alte Meister Bana, ein Kräuterkundler und Alchemist, der so aussah, als habe er ungefähr 120 Jahre auf seinem Buckel, hob nur kurz den Kopf und widmete sich dann wieder der getrockneten Pflanze und seiner Zeichnung, an der er die letzte halbe Stunde gearbeitet hatte.
Im Zimmer der Gefährten bot sich ihnen allen ein furchtbarer Anblick: Eine Leiche mit grausig deformiertem Schädel blutete auf die polierten Holzbohlen des Fußbodens. Darüber schwang das einzige Fenster des ganzen Raumes lose hin und her, dem Sturm und der Nacht hin offen. "Anselm, es ist Anselm...!" brachte Ganine schliesslich hervor, bevor sie halb ohnmächtig in Meister Bastus' Arme sank. Der zerrte das Schankmädchen fort von der Szene, während selbst Wächter Anrick deutlich hörbar die Galle herunterschlucken musste, die brennend aus seinem Magen emporgestiegen war.
"Ein Mord im Blauen Krug!" tönte es bald von den anderen Gästen, und viele harte Blicke trafen die Genasi. In dem kleinen Dörfchen war noch nie etwas schlimmeres passiert als eine Prügelei zwischen zwei gehörnten Ehemännern, und so war es nur natürlich, dass man solch ein furchtbares Verbrechen gleich den Fremden anlasten wollte. 
Obwohl Wächter Anrick nicht der schlauste Mensch unter Faerûns Sonne zu sein schien, war er deutlich bedächtiger darin, mit Verdächtigungen um sich zu werfen. Zunächst einmal untersuchte er den Tatort - soweit ihm das eben möglich war. Hinterher verschwand er in der Waschküche, wo man ihn eine ganze Weile würgen und husten hörte.
Meister Bastus, dem schnell klar war, dass er sich in dieser Sache weder auf die hysterische Ganine noch auf seine Frau Anetta, die zwar tüchtig, aber eine sehr zierliche Person war, verlassen konnte, heuerte ein paar Dörfler an, um die Leiche in Tücher zu wickeln und halbwegs anständig zur Kelemvor-Kapelle beim Friedhof zu bringen. Morgen würde man sich um eine Beisetzung kümmern, meinte er.
Den Genasi riet er, zunächst im Schankraum zu bleiben - zu ihrer eigenen Sicherheit, wie er meinte. Die Gerüchte über den Mord verbreiteten sich wie ein Lauffeuer im Dorf, und dort blieb es nicht bei bloßen Vermutungen. Die weitaus meisten Dörfler erreichten die Berichte bereits als fertig ausgeschmückte Geschichten von den seltsamen Reisenden, die wohl eine schwarze Seele gebraucht hatten, um ihre teuflischen Kräfte in dieser Sturmnacht aufrecht zu erhalten - oder von der dunklen Herkunft des ermordeten Anselm, der sicherlich auch irgendwelche Genasi-Vorfahren hatte und sich geweigert hatte, sich der bunt gemischten Truppe anzuschließen. 
Spät in der Nacht noch brannten die Kerzen in den Häusern rings um den Gasthof, und aus mehr als einer Werkstatt konnte man das rhythmische Kratzen von Schleifsteinen und Wetzstahl hören - die Dörfler bereiteten ihre ganz eigene Art von Gerichtsbarkeit vor.
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#2
Die Reisegefährten nutzten die Wartezeit, um den seltsamen Mord und seine Umstände genauer zu untersuchen.
Zunächst machten sie sich ein Bild von dem Gasthof und der Lage der ihn umgebenden Gebäude.

[Bild: 486_04_12_15_1_59_15.png]

Der Gasthof lag an der Südseite eines Häusergevierts, dass über die Jahre hinweg zusammen gewachsen war und einen großen Hof umrahmte. Der Gasthof selbst hatte noch einmal einen kleinen schattigen Innenhof mit Kräuterbeeten und Wäschegestellen, doch davon sah man von außen nichts. Seine langgezogene Front grenzte im Osten an den Mietstall des kleinen Ortes und zum Westen hin an das Handelshaus Hofmann, dessen prächtig verzierte Fassade die bäuerliche Schlichtheit des alten Gasthofes merkwürdig betonte.
Die Gästequartiere, die man den Genasi zugewiesen hatten, lagen im ersten Stock nach Norden hin, überschauten also den großen Innenhof zu den fünf anderen Gebäuden hin, die alle an diesen großen Hof angrenzten. Den Reisegefährten war schnell klar, dass der Mörder über den Hof gekommen sein musste und sein Opfer in ihrem Zimmer deponiert hatte.
Aber Wachtmeister Anrick hatte da ebenso seine Bedenken wie die Dörfler: Wer konnte denn an einer nackte Fassade mit einer blutenden Leiche auf der Schulter emporsteigen, um sie dann durchs Fenster zu wuchten? Ein Riese vielleicht oder ein Vogelwesen? Viel wahrscheinlicher schien es ihm - ebenso wie den Dörflern - dass die Reisenden den unglücklichen Anselm schon vor dem Gasthaus getroffen, gefangen genommen und versteckt in ihrem umfangreichen Gepäck mit nach oben geschleppt hatten. Als er dann fliehen wollte, erschlugen sie ihn kurzerhand mit... mit irgendetwas, dass jetzt nicht mehr da war. Immerhin waren sie - nach den Verhältnissen der Stadtbewohner zumindest - schon recht umfangreich bewaffnet.
Die Reisenden verbrachten seine sehr ungemütliche Nacht in einem der anderen Gästezimmer des Hauses; da das große Zimmer nun nicht mehr zur Verfügung stand, mussten sie sich deutlich einschränken. Auch all ihre Habe schloß der Wachtmeister in dem Mordzimmer ein - zur Beweissicherung, wie er sagte.
Sein Büttel Derev bewachte die beiden abgeschlossenen Türen - die des Mordzimmers und die zum Noch-Gästezimmer der Genasi - die ganze Nacht über.
Am nächsten Morgen konnten die Reisenden durch die Blutspuren an der Fassade, am gewaltsam aufgedrückten Fensterrahmen und auf dem Kopfsteinpflaster im großen Innenhof beweisen, dass der Mörder - auf welchem Weg auch immer - von außen gekommen sein musste.
Damit war der schlimme Mordverdacht erst einmal von ihnen genommen - aber Wachtmeister Anrick war nun vollkommen überfordert. Die meisten Dörfler wollten, dass Anrick so schnell wie möglich ins Nachbar-Städchen reiste, um einen Kelemvor-Priester zu holen, der dem Toten befehlen konnte, sich noch einmal zu erheben und auszusagen, wer ihm den Schädel zertrümmert hatte. Ein paar andere wollten am liebsten einfach nur drauflos prügeln; Anlass und Grund war ihnen eigentlich herzlich egal. Wieder andere wollten die Genasi zumindest vorläufig festgenommen sehen - wegen allgemeiner Verdächtigkeit. Vom Bürgermeister über den Sunepriester im Ort - jedermann wollte irgendetwas anderes von Wachtmeister Anrick. Sogar der örtliche Landfrauenverein hatte Anrick schon angesprochen, er solle doch bitte feststellen, ob das mit den Gefährten reisende Kind, dass so merkwürdig still und in sich gekehrt schien, denn wirklich freiwillig bei der bunt gemischten Truppe war und nicht ein weiteres, wenn auch seltsam gefärbtes, Entführungsopfer.
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#3
Der Wachtmeister sah, als er an diesem Morgen zu den Reisegefährten kam, aus, als habe er grauenvolle Zahnschmerzen.
"Derev hier wird nach Korrigam reisen, um einen Kelemvor-Priester zu holen," erzählte er ihnen und nickte seinem Büttel, der die ganze Nacht über laut vor der Tür der Gefährten geschnarcht hatte, zu. "Vielleicht ist es noch rechtzeitig, und das Opfer kann eine Aussage zum Mörder machen.
Einstweilen wollen die Leute von Bentam ungefähr 1001 unmögliche Dinge von mir. Ich werde sehen, dass ich die Gemüter ein wenig beruhige; vor allem werde ich ihnen meine Überzeugung mitteilen, dass ihr nicht die Mörder von Anselm seid. Ihr könntet mir helfen, in dem ihr ein paar Tage hier verbringt - wenn ihr nun Hals über Kopf abreist, wird man sich erst recht auf Euch als Mördertruppe verständigen und euch ein Kommando Halsabschneider hinterher hetzen.
Vielleicht könnt ihr mir sogar ein wenig helfen. Ich bin der Meinung, wenn man mit den Leuten vor Ort ehrlich spricht, überzeugt man sie am besten davon, dass man lautere Absichten hat, ja?"
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#4
Ein wenig zuvor ....

"Aaaaaargh!" Ein spitzer Schrei zerriss die Stille. Henninah zuckte unwillkürlich zusammen. Alle sahen auf und unterbrachen ihr Mahl, welches sie bis dato friedlich am Tisch in der Schankstube der "gelben Rose" eingenommen hatten. 
"Was ist da los?!" wollte Drizz wissen. 
"Es ist Anselm!" war die völlig fassungslos Stimme des Dienstmädchens Ganine aus den oberen Stockwerken zu vernehmen.
Henninah wurde unwohl.
"Nichts Gutes, jedenfalls!" zischte sie und erhob sich intuitiv.
Wenn sie eines in ihrem Leben bislang gelernt hatte, so war es: Wo immer etwas Außergewöhnliches ... meinst etwas Schlechtes stattfand ... immer war man schnell mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen in Richtung von Sonderlingen bei der Hand. 
In ihrem Kopf kam ein Wind auf. 
"Wir müssen hier weg!" flüsterte sie Selina zu, nahm das Mädchen an der Hand und zog sie auf die Füße, als ihre beiden Weggefährten sich allmählich erhoben um ihrer Neugier folgend einmal nachzusehen, was Ganine dazu veranlasst haben könne derartige Geräusche von sich zu geben. Selina ließ sich etwas verdutzt mit der flinken Henninah aus der Stube ... hinaus auf die Strasse ziehen, als die Rufe "Mord!" und "Ein Toter!" laut wurden. 
Das ... ist gar nichts Gutes! Nein, überhaupt nicht! schoss es Henninah durch den Kopf, als sie die junge Zauberin ein paar Strassenecken weiter zerrte und sich zum Atemschöpfen hinter einer Reihe Fässer versteckte, die unter einer Traufe zum Auffangen von Regenwasser platziert waren. Das junge Mädchen konnte sie zunächst mit der Erklärung, dass sie nun ein spannendes Spiel spielen müssten, in dem es darum ging von den anderen Dörflern nicht gesehen und von den Bütteln nicht erwischt zu werden vom Ernst der eigentlichen Lage ein wenig ablenken. Dennoch galt es erst einmal heraus zu finden was hier eigentlich vor sich ging und auch ...ob sich die anderen beiden in Schwierigkeiten befanden. 
"Wo würdest du dich verstecken, wenn du müsstest?!" erkundigte sie sich frech bei ihrer jungen Begleiterin.
"Also ich ... ich würde in den Brunnen klettern..." erwiderte Selina. 
Henninah überlegt kurz, nickte dann. 
Gesagt, getan. Sie half der jungen Maid sich im nächsten Brunnen zu verstecken und schlich sodann auf leisen Sohlen los, um das Gasthaus auszuspähen.
Henninah plante dabei sich ihren Gefährten über den Hinterhof zu nähern ... musste allerdings erst einmal dorthin gelangen, weil sich dieser nur über den Gasthof und ein massives Tor an der Seitenwand des Gebäudekomplexes betreten ließ. Der Haupteingang zum Gasthof wurde zwischenzeitlich von zwei Bütteln flankiert ... und besagtes Tor war abgeschlossen!
Trotzdem ... schien es Henninah offensichtlich, dass sie sich mit jenem soliden Schloss anfreunden würde müssen, da sie keinerlei Wert darauf legte in einer angespannten Situation wie dieser auf das Verständnis der Büttel bauen zu müssen. Also  huschte sie von einer Deckung zur nächsten und gab sich Mühe auf der sonst recht offenen Strasse nicht gesehen zu werden. Mit einem Dietrich, den sie in einer Falte ihres Ärmels verborgen hielt, nestelte sie schließlich an dem Schloss herum ... und öffnete es nach mehreren Versuchen. 
Dahinter ... befand sich ein Stall ... der sich in vollkommener Dunkelheit befand. 
Henninah lauschte. Das ruhe Atemgeräusch von mehreren Schläfern war zu vernehmen ... Doch sie konnte beim besten Willen nicht sagen, ob dies nun Menschen oder Tiere waren. Zumindest ... konnte sie diese nicht unterscheiden. 
Nach einigem Zögern schlich sie schließlich auf Zehenspitzen in die Richtung, in der sie die gegenüberliegende Wand und den Zugang zum Innenhof vermutete. Plötzlich ... trat sie auf ... etwas Weiches. 
"He ....!" machte der Untergrund auf den sie getreten war plötzlich. Henninah erstarrte. Zielsicher ... war sie auf den schlummernden Knecht getreten!  Fluchtartig stürzte sie davon und verbarg sich hinter einem großen Strohhaufen. Der Knecht erhob sich und konnte zu Henninahs Glück den ungebetenen nächtlichen Gast jedoch nicht entdecken.
Was er allerdings sehr wohl bemerkte war das offene Tor, welches sie hinter sich zwar zugezogen, aber nicht weiter gesichert hatte. 
Müden Schrittes tappte der Stallknecht dorthin und verriegelte das schwere Stalltor von innen mit einem Riegel ... machte sich über das geöffnete Schloss jedoch keine weiteren Gedanken. Nachdem sich der Knecht wieder zur Ruhe und Henninah auf Zehenspitzen zur anderen Wand bewegt hatte ... polterte eine zweite Tür ... die zu den Wohnräumen eines Kutschers, der zum nächtlichen Austreten vor die Tür ging. Henninah entging seiner glücklicherweise nur schlaftrunkenen Aufmerksam ebenfalls wieder nur um Haaresbreite und erhaschte einen Blick in dessen winzige Unterkunft, doch bis auf ein Fensterchen, durch welches sich selbst die kleine und zierliche Henninah nur mit Mühe und Not hätte hindurch quetschen können ... bot dieser Raum keine Möglichkeit den Innenhof zu erreichen.
'Also eben doch über das nicht minder große Tor auf der gegenüber liegenden Seite ...!' dachte Henninah mit einem aufgeregten Seufzten. 
Alle Winde mochten ihr hold gewesen sein als es ihr gelang den schweren, verstaubten Riegel anzuheben und hinaus in die Nacht auf den Innenhof zu huschen, wo sie ihre Freunde schließlich durch vehementes Winken auf sich aufmerksam machen konnte. Rasch waren diese im Stande ihr mit einer gereichten Hand durch das Fenster hinauf in den Raum des Geschehens zu helfen und sie über die Geschehnisse in Kenntnis zu setzen. Zum Glück hatte noch niemand die Genasi zu Sündenböcken ausgerufen, sodass daraufhin auch die kleine Zauberschülerin Selina aus ihrem dunklen ... und reichlich nassen (aber funktionierenden!) Versteck befreit werden, und man nun wieder mit vereinten Kräften die Ermittlungen weiter betreiben konnte.
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